Köln  „Wer stiehlt mir die Show?“: ProSieben erlaubt sich Seitenhieb gegen Stefan Raab

Jakob Patzke
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Von Jakob Patzke
| 03.11.2025 11:40 Uhr | 0 Kommentare | Lesedauer: ca. 2 Minuten
Das Comeback von Stefan Raab läuft bislang wenig erfolgreich. Foto: IMAGO/Sven Simon
Das Comeback von Stefan Raab läuft bislang wenig erfolgreich. Foto: IMAGO/Sven Simon
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Das TV-Comeback von Stefan Raab hatte im vergangenen Jahr für viel Aufsehen gesorgt. Die schwachen Quoten seiner Sendungen sorgen mittlerweile jedoch für Ernüchterung. Sein ehemaliger Sender ProSieben nutzte jetzt das Format „Wer stiehlt mir die Show?“, um den Entertainer ordentlich aufs Korn zu nehmen.

ProSieben und Stefan Raab galten über viele Jahre als unzertrennlich. Mit seiner Produktionsfirma entwickelte der TV-Entertainer erfolgreiche Unterhaltungsformate für den Fernsehsender. 2015 zog er sich zurück, nur um neun Jahre später ein aufsehenerregendes Comeback zu feiern – allerdings nicht bei ProSieben, sondern beim Konkurrenten RTL.

Nach einem soliden Start verzeichneten Raabs Sendungen – die viele Zuschauer an seine vorherigen Formate bei ProSieben erinnern dürften – zunehmend schwache Quoten. Seine Show „Du gewinnst hier nicht die Million“ wurde mittlerweile abgesetzt. Bei seinem ehemaligen Arbeitgeber ProSieben sorgt das mitunter für Spott, wie in der aktuellen Folge von „Wer stiehlt mir die Show?“ zu sehen ist.

Die Ausgabe wird diesmal von Olli Dietrich geleitet, während Joko Winterscheidt, Karoline Herfurth, Olli Schulz und Wildcard-Kandidat Dennis darum kämpfen, die Moderation für die nächste Folge zu übernehmen. Für den Musiker und Podcaster Olli Schulz läuft es nicht sehr gut, er muss die Sendung als erster Teilnehmer verlassen.

Zum Abschied wird ein fiktiver Clip gezeigt, der zehn Jahre in der Zukunft spielt und einen vermeintlich gealterten Olli Schulz zeigt, der für sein TV-Comeback gegen die Boxerin Regina Halmich in den Ring steigt – so wie es Stefan Raab im vergangenen Jahr getan hatte.

Mit einem einzigen Hieb wird Olli Schulz von Regina Halmich zu Boden geschlagen. Taumelnd steht der Musiker wieder auf und sagt: „Ich möchte noch eine Sache sagen: Ich mache jetzt wieder Shows.“

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