Osnabrück Bombenentschärfung am Sonntag in Osnabrück: Das sind die Folgen für den Bahnverkehr
Eine Bombenentschärfung nahe dem Hauptbahnhof legt am Sonntag, 9. November 2025, den Zugverkehr in Osnabrück lahm. Reisende müssen sich auf Fahrtausfälle, Verspätungen und Schienenersatzverkehr einstellen.
Wegen der geplanten Entschärfung von bis zu vier Bomben-Blindgängern auf der Lokviertel-Baustelle in Osnabrück wird am Sonntag, 9. November 2025, ab 7 Uhr der Hauptbahnhof Osnabrück samt Bahnhofsumfeld evakuiert. Reisende haben dort keine Möglichkeit, ein- oder auszusteigen.
Bis 7 Uhr sind noch Zughalte in Osnabrück Hbf möglich. Zwischen 7 und 10 Uhr fahren die Züge ohne Halt durch. Danach ist der Bahnhof komplett gesperrt.
Die Züge des Güter- und Fernverkehrs werden umgeleitet. Es kommt zu längeren Fahrzeiten und Haltausfällen im Fernverkehr. Auch im Regional- und Nahverkehr wird es ganztags zu Einschränkungen kommen.
Interaktive Grafik: In den inoffiziellen Abfahrtsmonitor klicken, um mehr über die aktuellen Zugverbindungen im Hauptbahnhof Osnabrück zu erfahren
Im Fernverkehr der DB sind folgende Verbindungen betroffen:
Die Regionalexpress-Linie RE9 Osnabrück–Bremen–Bremerhaven-Lehe (DB Regio) endet und beginnt während der Sperrung in Bohmte. Der Halt in Osnabrück entfällt. Der letzte planmäßige Zug ab Osnabrück Hbf geht um 6.27 Uhr. Ein Ersatzverkehr mit Bussen wird zwischen Osnabrück und Bohmte eingerichtet (Ersatzfahrplan als PDF).
Die Haltestellen für den Schienenersatzverkehr (SEV) in Osnabrück befinden sich am Berliner Platz. Die Ersatzbusse für Linie RE9 fahren dort am Bussteig A ab.
Auch die Regionalexpress-Linie RE62 Löhne–Osnabrück–Rheine ist betroffen. Sie fällt den ganzen Tag aus. Die Deutsche Bahn empfiehlt Fahrgästen, auf die Linien RE60 Rheine–Osnabrück–Braunschweig und RB61 Hengelo–Osnabrück–Bielefeld auszuweichen. Auch auf diesen Linien fahren Ersatzbusse.
Fahrgäste müssen laut DB auf der RE9 mit bis zu 30 Minuten, auf der RE62 mit bis zu 90 Minuten längerer Fahrtzeit rechnen.