Turin  Spektakuläres 4:4: TV-Experte Mats Hummels verpasst zwei Tore – das ist der kuriose Grund

Alexander Barklage
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Von Alexander Barklage
| 17.09.2025 12:36 Uhr | 0 Kommentare | Lesedauer: ca. 2 Minuten
Ist seit dieser Champions-League-Saison neuer Experte bei Prime Video: Mats Hummels. Foto: IMAGO/DeFodi Images
Ist seit dieser Champions-League-Saison neuer Experte bei Prime Video: Mats Hummels. Foto: IMAGO/DeFodi Images
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Eine viel spektakulärere Partie hätte sich Mats Hummels zum Start seiner Experten-Tätigkeit bei Prime Video nicht vorstellen können. Das furiose 4:4 der Dortmunder in Turin analysierte der Ex-BVB-Spieler auch sehr emotional.

Die erste Aussage von Mats Hummels nach dem 4:4-Remis der Dortmunder in Turin erinnerte stark an die legendäre Szene aus dem Champions-League-Finale 1999. Damals verließ Franz Beckenbauer beim Stand von 1:0 für den FC Bayern seinen Platz auf der Tribüne in Barcelona, um rechtzeitig nach Schlusspfiff am Spielfeldrand zu sein. Dort sollte er den Bayern den Champions-League-Pokal überreichen. Doch es kam bekanntlich anders. Als er aus dem Fahrstuhl trat, stand es plötzlich 2:1 für Manchester United.

Auch Hummels musste kurz vor Schluss der Partie in Turin von der Tribüne an den Spielfeldrand eilen und erzählte dann später als Experte von Prime Video folgendes: „Wir sind hier gerade heruntergegangen in der 91. Minute und haben uns tierisch gefreut, dass der BVB so einen guten Auftakt hat, dass sie mit dem schweren Programm, das sie haben, ein perfektes Auftaktspiel hinlegen.“ Doch der BVB kassierte dann spät in der Nachspielzeit noch zwei Gegentore und verspielte den sicher geglaubten Auswärtssieg. „Für alle, die es mit dem BVB und deutschen Teams halten, ist es eine gefühlte Niederlage, die in der 86. Minute niemand hat kommen sehen. Natürlich ist es ein Punkt, aber es fühlt sich ganz anders an“, erklärte ein sichtlich überraschter Hummels am Prime-Mikrofon.

Auch sein ehemaliger Nationalmannschafts-Kollege und ebenfalls Prime Video-Experte Christoph Kramer konnte nicht fassen, was in der Nachspielzeit des Spiels passiert war: „Jetzt gerade nach dem Spiel ist es furchtbar. Das Spiel war durch.“

Torschütze Karim Adeyemi gab bei Amazon Prime Video im Interview zu: „Dieses Spiel müssen wir zu 100 Prozent gewinnen. Am Schluss sind wir 4:2 vorne und wir müssen das nach Hause bringen, ganz einfach. Dann sind wir auch alle glücklich.“ Trainer Niko Kovac sagte: „Was nicht gut war, sind die letzten vier Minuten. Das ist das, was weh tut.“

mit dpa-Material

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