Fotos und Infos  Das sind die Gewinner des Filmfests Emden-Norderney – mit Bildern

| 16.06.2025 13:09 Uhr | 0 Kommentare | Lesedauer: ca. 3 Minuten
Der Schweizer Kabarettist Emil Steinberger, der wegen der Dokumentation „Typisch Emil“ in Emden war, schüttelt Oberbürgermeister Tim Kruithoff die Hand. Daneben stehen Filmfest-Geschäftsführerin Birgit Momberger und Festivalleiter Edzard Wagenaar. Foto: Jens Doden
Der Schweizer Kabarettist Emil Steinberger, der wegen der Dokumentation „Typisch Emil“ in Emden war, schüttelt Oberbürgermeister Tim Kruithoff die Hand. Daneben stehen Filmfest-Geschäftsführerin Birgit Momberger und Festivalleiter Edzard Wagenaar. Foto: Jens Doden
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Wer sind die großen Gewinner beim diesjährigen Internationalen Filmfest Emden-Norderney? Und wie sah es bei der Filmfest-Gala in Emden aus? Wir haben die Fotos und Infos.

Emden/Norderney - Filme aus Kanada sind in diesem Jahr die großen Gewinner beim 35. Internationalen Filmfest Emden-Norderney. „Skeet“ von Nik Sexton gewann bei der feierlichen Gala im Festspielhaus am Wall am Sonntag, 15. Juni 2025, sowohl den mit 10.000 Euro dotierten Score-Bernhard-Wicki-Preis als auch den mit 7000 Euro dotieren DGB-Filmpreis, heißt es in einer Mitteilung. Der in Schwarzweiß gedrehte Film erzählt die berührende Geschichte eines ehemaligen Häftlings, der darum bemüht ist, seine früheren Lebensfäden und die Beziehung zu seinem Sohn wieder aufzunehmen. Regisseur Nik Sexton nahm den Preis gemeinsam mit Produzentin Mary Sexton entgegen.

Im Foyer des Festspielhauses am Wall wurde vor der Preisverleihungsgala noch geplaudert. Foto: Jens Doden
Im Foyer des Festspielhauses am Wall wurde vor der Preisverleihungsgala noch geplaudert. Foto: Jens Doden

Eine silberne Auszeichnung erhielt der finnische Film „Never alone“ von Klaus Haero. Dritter wurde der isländische Film „Odd fish“ von Snaevar Sölvason. Der Score-Bernhard-Wicki-Preis ist mit insgesamt 15.000 Euro Preisgeld dotiert und wird traditionell per Publikumsvotum entschieden. Mit dem erstmals verliehenen „Wolfgang Petersen-Preis“ der Stadt Emden wurde der kanadische Film „Sharp Corner“ ausgezeichnet, mit „Send Kelp“ gewann ein weiterer kanadischer Film den Fokus-Future-Award.

Mit „Send Kelp“ gewann ein kanadischer Film den Fokus-Future-Award. Foto: Jens Doden
Mit „Send Kelp“ gewann ein kanadischer Film den Fokus-Future-Award. Foto: Jens Doden

Christian Wulff übergab Preis auf Norderney

Im Verlauf des Abends wurden darüber hinaus folgende weitere Auszeichnungen verliehen: Der NDR-Filmpreis für den Nachwuchs, dotiert mit 5000 Euro, ging an Julia Schubeius mit „Bühne frei fürs Leben“. Den Creative-Energy-Award, dotiert mit 5000 Euro, erhielten Selma von Polheim Gravesen (Kamera) und Elena Weihe (Schnitt) für „Schwesterherz“ von Sarah Miro Fischer. Der Ostfriesische Kurzfilmpreis, dotiert mit 4000 Euro, ging an „Daniel Vandenberg is dood“ von Ali Baharlou. Rabea Rahimi erhielt den Engelke-Kurzfilmpreis, dotiert mit 2500 Euro, für „Vogel flieg“.

Rabea Rahimi (links) und Leonore Lukschy erhielten den Drehbuchpreis für das Buch „Dieterstan“. Foto: Filmfest Emden
Rabea Rahimi (links) und Leonore Lukschy erhielten den Drehbuchpreis für das Buch „Dieterstan“. Foto: Filmfest Emden

Bildergalerie
38 Bilder
Die Fotos von der Filmfest-Gala in Emden
16.06.2025

Beim Drehbuchpreis am Freitag, 13. Juni 2025, sahnte Rabea Rahimi ebenfalls ab. Gemeinsam mit Leonore Lukschy hatte sie sich mit Drehbuch „Dieterstan“ für den mit 10.000 Euro dotierten Preis beworben. Die vom Grimme-Institut in Marl berufene Fachjury wählte das Buch aus insgesamt 106 Einreichungen aus. Die beiden ebenfalls nominierten Bücher „Heiden“ von Sebastian Ladwig und Oliver Grüttner und „Meine Freundin Lotte“ von Martha Münder wurden mit je 1000 Euro Preisgeld bedacht. Der Emder Drehbuchpreis wird von der Emder Spedition Weets gestiftet.

Die Berliner Regisseurin und Autorin Sarah Miro Fischer wurde in diesem Jahr mit dem Inselstipendium „Ein Schreibtisch am Meer“ ausgezeichnet. Foto: Bahar Kaygusuz
Die Berliner Regisseurin und Autorin Sarah Miro Fischer wurde in diesem Jahr mit dem Inselstipendium „Ein Schreibtisch am Meer“ ausgezeichnet. Foto: Bahar Kaygusuz

Ein weiterer Preis ist vor Beginn des 35. Internationalen Filmfestes Emden-Norderney vergeben worden. Die Berliner Regisseurin und Autorin Sarah Miro Fischer wird in diesem Jahr mit dem Inselstipendium „Ein Schreibtisch am Meer“ ausgezeichnet. Dieser in Deutschland einmalige Filmpreis ermöglicht einen „All-Inclusive-Aufenthalt“ auf der Nordseeinsel zur Stoffentwicklung und zum Drehbuchschreiben. Gestiftet wird der Preis vom Inselloft Norderney. Der Regisseur Bilal Bahadir wurde außerdem vor Festival-Beginn für seine TV-Miniserie „Uncivilized“ mit dem „Norderneyer Engel – Integrationspreis der Insel Norderney“ ausgezeichnet. Der Integrationspreis der Insel Norderney ist mit 5000 Euro dotiert und wurde am 12. Juni 2025 im Kurtheater der Insel vom Schirmherrn des Preises, Bundespräsident a.D. Christian Wulff, vergeben.

Regisseur Bilal Bahadir wurde mit dem „Norderneyer Engel 2025 – Integrationspreis der Insel Norderney“ ausgezeichnet. Foto: Tilo Wandelt
Regisseur Bilal Bahadir wurde mit dem „Norderneyer Engel 2025 – Integrationspreis der Insel Norderney“ ausgezeichnet. Foto: Tilo Wandelt

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