Auto mit 340 PS Warum Hundeprofi Martin Rütter jetzt einen VW aus Emden fährt
In der Werbebranche muss man sich ja ständig etwas Neues einfallen lassen. Jetzt ist VW auf den Hund gekommen – mit einem Wagen aus Emden.
Wolfsburg/Ostfriesland - Volkswagen rührt die Werbetrommel für den ID.7, der ausschließlich bei VW Emden gebaut wird. Deutschlands wohl bekanntester Hundeexperte Martin Rütter soll noch in diesem Sommer in den sozialen Netzwerken allen Hundebesitzern erklären, warum sie unbedingt eines der vollelektrischen ID-Modelle von VW fahren müssen. Das gab der Wolfsburger Konzern am Montag bekannt.
Rütter selbst ist dann mit einem ID.7 GTX Tourer unterwegs. Der Nachfolger des VW Passat Kombi bringt 340 PS auf die Straße, beschleunigt in 5,5 Sekunden von 0 auf 100 und ist ab 64.000 Euro zu haben.
Das haben der Hundeprofi und VW vor
Martin Rütter wird laut VW auf seinen Kanälen in den Sozialen Medien über die Erfahrungen mit den ID-Modellen von Volkswagen berichten. Als gemeinsame Aktion sei ab Sommer die monatliche „Volkswagen und Martin Rütter Hundechallenge“ geplant, die ein Jahr laufen soll.
Dabei würden Rütter und sein Team regelmäßig knifflige Aufgaben an interessierte Mensch-Hunde-Teams stellen. Unter allen Teilnehmenden der Social-Media-Kampagne wird ein Volkswagen ID.4 verlost - übrigens auch eines der Autos, die bei VW Emden montiert werden.
Deshalb ist VW auf den Hund gekommen
VW weiß seine Zusammenarbeit mit Hundeexperte Rütter auch zu begründen. Volkswagen stehe für Mobilität in der Mitte der Gesellschaft – verlässlich, sicher, innovativ und nachhaltig, heißt es in der Werbebotschaft. Rund 60 Prozent der Kundinnen und Kunden lebten mit Hunden.
Rütter erreiche ein breites Publikum: Mit seinen TV-Sendungen, Podcasts, Büchern und Live-Touren spreche er wöchentlich rund zehn Millionen Hundefreundinnen und -freunde an. Seine Angebote machten Wissen rund um Hundehaltung und -verhalten sowie Tierschutz einfach und praxisnah zugänglich.
So argumentiert VW-Chef Schäfer
Auch die Protagonisten melden sich zu Wort. „Was mir an Volkswagen so gut gefällt? Ganz klar, Volkswagen ist absolut authentisch und versteht Elektromobilität“, wird Rütter zitiert. „Wer mich kennt, ich mach da ja nun wirklich kein Geheimnis draus, der weiß, ich bin kein Technik-Genie. Aber die E-Autos von Volkswagen habe ich direkt verstanden – von wegen E-Mobilität ist kompliziert.“ Und das Beste sei: Die Autos seien alltagstauglich, unkompliziert und ein echtes Platzwunder.
Volkswagen-CEO Thomas Schäfer ergänzte: „Martin Rütter ist nahbar, glaubwürdig und liefert mit seinen fundierten Tipps und Ratschlägen einen echten Mehrwert für sein Millionenpublikum im deutschsprachigen Raum. Ich finde, er passt super zu Volkswagen, und ich freue mich, dass er gemeinsam mit uns das Thema Elektromobilität zugänglicher macht.“ Denn elektrisch Fahren sei praktisch und mache Spaß – egal, ob man auf zwei Beinen oder vier Pfoten unterwegs ist.
Darum steht der ID.7 an der Spitze
Lässt man die Werbe-Sprache einmal beiseite, dann kann der ID.7 von VW Emden derzeit tatsächlich mit guten Zahlen aufwarten. Er ist seit Anfang des Jahres durchgängig das Auto, das laut Kraftfahrtbundesamt (KBA) unter den E-Autos in Deutschland die meisten Neuzulassungen verzeichnet.
Der ID.7 gilt besonders bei den Gewerbekunden als beliebt. Hier wird er hauptsächlich geleast. Der Markt für E-Autos schwächelt allerdings weiter und bleibt auch bei VW hinter den Erwartungen zurück.