Festival in Ostfriesland Beachtliches Line-up beim „Free For All“ in Stapelmoor
Das Metal-Festival „Free for all“ lockt am 12. Juli 2025 wieder Tausende nach Stapelmoor in Ostfriesland. Was die Besucher erwartet.
Stapelmoor - Elf Bands, Tausende Besucher, ein Park: Auch in diesem Jahr gibt es beim „Free for all“-Festival am Samstag, 12. Juli 2025, in Stapelmoor satt was auf die Ohren. Das verspricht zumindest das Organisatoren-Team des Metal-Festivals in Ostfriesland. Kleines Dorf, viel Seele, laute Musik – so wie im vergangenen Jahr soll es weitergehen. Dafür stehen die Headliner im Aufgebot, die Emil Bulls aus München und Callejon aus Düsseldorf.
„Wir sind ein kleines Festival und das wollen wir auch bleiben“, betont Andreas Huisinga, Vorsitzender des Festival-Vereins, bei einem Gespräch mit Pressevertretern. „Was nicht heißt, dass wir beim Booking nicht ambitioniert sind.“ Natürlich seien internationale Größen wie bei den Mainstream-Festivals in Deutschland für das „Free for all“ nicht finanzierbar: „Aber wir suchen die Bands, die gerade am Durchstarten sind.“ Und das hat in den Augen der Organisatoren auch gut geklappt.
Das Konzept hat sich bewährt
Neben den bereits erwähnten Emil Bulls und Callejon sind beim „Free for all“ mit Oceans Ate Alaska aus Birmingham, den New Yorker Hardcore-Legenden Pro-Pain und der Formation Walkways aus Israel auch beachtenswerte internationale Acts am Start. Ergänzt wird das Line-up des Festivals durch Rising Insane, Bluthund, Tenside, die King Nugget Gang, Artemis Rising und der Band Tuun, deren Musiker aus Leer und dem Leeraner Umland stammen.
Eine weitere gute Nachricht für die Festival-Fans ist, dass im Grunde alles beim Alten bleiben soll. „Unser Konzept hat sich seit der Neuauflage 2023 bewährt. Was nicht heißt, dass wir nicht daran arbeiten, Kleinigkeiten auch zu verbessern“, sagt Manuel Nikolaus, stellvertretender Vorsitzender des Festival-Vereins. So soll es in diesem Jahr erstmals eine Biergarten-Bühne geben, die während der Umbaupausen lokalen Musikern unplugged ein Forum bietet. Eine Neuerung ist auch das Rollstuhlpodest direkt vor der Bühne, das auch Menschen mit Behinderung ein besonderes Festival-Erlebnis ermöglichen soll.
Auch Bands schätzen familiären Umgang
„Das ‚Free for all‘ ist ein Festival, das von Musikfans für Musikfans auf die Beine gestellt wird“, betont Huisinga. Und das ganze Dorf feiert, fiebert und hilft mit. Denn auf die Beine gestellt wird das Festival nicht nur von dem Organisations-Team, sondern auch von rund 200 Helfern, die kräftig mit anpacken – selbstverständlich ehrenamtlich. Und so ist es beim „Free for all“ ganz selbstverständlich, dass auch die Landfrauen mit einem Stand vertreten sind und Besucher verköstigen. Auch Parkflächen hat ein Bauer zur Verfügung gestellt, kaum 700 Meter vom Festivalgelände entfernt. Harter Alkohol bleibt auch weiterhin ein Tabu auf dem Festivalgelände, der Jugendschutz wird von den Veranstaltern ernst genommen – und das nicht nur wegen der jüngeren Besucher.
„Der familiäre Umgang bei uns schätzen auch die Bands“, berichtet André Willms, Schriftführer des Festivalvereins. „Das zeichnet uns aus und hilft uns, wenn wir neue Acts buchen wollen.“ Fürs kommende Jahr laufen auch hier bereits die Vorbereitungen. Denn auch 2026 soll es nach derzeitigem Stand ein „Free for all“-Festival geben. Kein Wunder, sind doch bereits 1500 Tickets im Vorverkauf abgesetzt worden. 2500 Besucher erhoffen sich die Organisatoren, vielleicht auch ein paar mehr. Spätestens bei 3000 ist allerdings Schluss mit dem Kartenverkauf.