Klausurtagung  Kliniken in Aurich und Emden „auf gutem Weg“

| 01.04.2025 14:09 Uhr | 0 Kommentare | Lesedauer: ca. 2 Minuten
So soll die Zentralklinik nach der Fertigstellung 2029 aussehen. Grafik: Trägergesellschaft
So soll die Zentralklinik nach der Fertigstellung 2029 aussehen. Grafik: Trägergesellschaft
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Entgegen dem allgemeinen Trend seien die Krankenhäuser in Aurich und Emden im Aufwind, teilt der Landkreis Aurich mit. Dies habe auch mit dem Thema Honorarkräfte zu tun.

Aurich/Emden - „Trotz weiterhin schwieriger Rahmenbedingungen“ sieht der Auricher Landrat Olaf Meinen (parteilos) die Entwicklung der Krankenhäuser in Aurich und Emden „entgegen dem allgemeinen Trend auf einem guten Weg“. Diese Worte äußerte Meinen laut einer Pressemitteilung der Kreisverwaltung von Dienstag, 1. April 2025, auf einer Klausurtagung in Aurich zum Thema Gesundheitsversorgung im Landkreis Aurich.

Klinik-Geschäftsführer Dirk Balster berichtete demnach über den Rückgang des Einsatzes kostspieliger Honorarkräfte an den Kliniken. Stattdessen werde vermehrt eigenes Personal eingesetzt. Honorarärzte und -pflegekräfte arbeiten auf eigene Rechnung. Sie werden eingesetzt, um personelle Engpässe zu überbrücken, sind aber deutlich teurer als fest angestelltes Personal. Dies hatte in den vergangenen Jahren erheblich zu den Millionendefiziten der Kliniken beigetragen.

Baufortschritte für Zentralklinik in Uthwerdum

Wie Balster weiter mitteilte, haben die Kliniken in moderne Medizintechnik investiert, zuletzt die Ubbo-Emmius-Klinik Aurich im Bereich Gastroenterologie. Das medizinische Profil der Krankenhäuser in Aurich und Emden werde im Hinblick auf die Zentralklinik bereits heute durch die Einführung neuer Verfahren und Technik geschärft, heißt es in der Mitteilung weiter. Zugleich würden die Abstimmungen mit dem Sozialministerium in Hannover zur weiteren Förderung des Regionalen Gesundheitszentrums (RGZ) in Norden „erfreulicherweise konkreter“, so Balster.

Der Geschäftsführer berichtete außerdem über die Baufortschritte der Zentralklinik für den Landkreis Aurich und die Stadt Emden in Uthwerdum. Deren Name ist seit der vergangenen Woche bekannt. Sie soll „Zentralklinik Ostfriesische Meere“ heißen. Die neue Klinik ersetzt die bestehenden Krankenhäuser. Sie soll 2029 eröffnet werden.

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