Bilder und Video vom Abend Leeranerin bringt ihren Debüt-Film „nach Hause“
Im Theater an der Blinke wurde der Thriller „Ohne Wahrheit“ der Leeraner Regisseurin Ilka Sparringa gezeigt. Hier kommen die Bilder und das Video vom roten Teppich und der Vorführung.
Leer - Vorhang auf: Der Debütfilm der Leeraner Regisseurin Ilka Sparringa kam nun, zum Ende seiner Festivaltour, endlich „nach Hause“. Der Thriller „Ohne Wahrheit“ feierte in seiner kompletten Länge im Theater an der Blinke seine offizielle Premiere in Leer.
An dem Projekt wirkten unter anderem namhafte Schauspieler wie Simon Licht (u.a. „Der Baader Meinhof Komplex“, „Stromberg“), Jörn Hentschel („Rammbock: Berlin Undead“, „Ballon“) Paul Boche („SAS Rogue Heroes“, „Babylon Berlin“) oder Annabelle Mandeng („Exterritorial“, „Biester“) mit.
Am Samstag, 8. März, startete alles mit einem Meet-and-Greet. Lars Reckermann, Chefredakteur dieser Zeitung, und Edzard Wagenaar, Festivalleitung beim Internationalen Filmfest Emden Norderney, übernahmen die Moderation des Abends. Zu sehen war der Film in seiner 90-minütigen Version im Juni letzten Jahres auf dem Internationalen Filmfest Emden Norderney. Die volle Länge von 138 Minuten - den Director’s cut - gab es nun in Leer zu sehen. Der Film lief bisher auf 15 Festivals international im Wettbewerb und wurde mit insgesamt zwölf Preisen ausgezeichnet. Zuletzt konnte er Anfang Februar den Preis für die beste Nachwuchsregie auf dem „Snowdance Film Festival“ in Essen gewinnen.
Im Klinikum und in der Altstadt in Leer gedreht
Gedreht wurde 2020 und 2021 in Ostfriesland und Umgebung, damals noch unter dem Arbeitstitel „Overdose“. Rund 300 Statistinnen und Statisten waren mit dabei. Locations wie die Altstadt von Leer, das Klinikum Leer, das Klingele Papierwerk in Weener, die Blücher-Kaserne in Aurich oder die Kaiser-Wilhelm-Brücke in Wilhelmshaven wurden zu Schauplätzen des Thrillers. In zwei Phasen im Abstand von jeweils einem Jahr fanden die Dreharbeiten in Leer statt. Dann musste eine Massenszene noch einmal um ein Jahr verschoben werden, weil die Corona-Maßnahmen eine Aufnahme nicht zuließen.
Das Projekt sei von Sparringa und Friedrich Bochröder, ihrem Geschäftspartner und Hauptdarsteller, ohne Gelder der Förderanstalten oder Sender realisiert worden, „und wäre nicht umsetzbar gewesen ohne die Unterstützung der Stadt Leer und das Engagement der beinahe 700 Mitwirkenden“, schreiben die Verantwortlichen.
Anwalt wird in einen Fall verwickelt – Darum geht es im Thriller
In dem Film geht es um den Anwalt Nickolas Schott, der in einen brisanten Fall verwickelt wird. Als er sich in die Geschehnisse stärker einmischt, stirbt seine Frau. Der 35-Jährige fragt sich, ob die Tat mit seinem letzten Fall zusammenhängt. Er begibt sich auf eine Reise, um herauszufinden, wer dahintersteckt. Die Spur führt in die Obdachlosenwelt und zu illegalen Medikamententests. Doch dann wird ihm der Mord an einem Journalisten angeheftet. Hier ist der Trailer.
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