Hamburg  „Die drei ??? und der Karpatenhund“: Schauspieler Nevio Wendt erzählt vom Dreh

Tanja Liebmann-Décombe
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Von Tanja Liebmann-Décombe
| 22.01.2025 16:13 Uhr | 0 Kommentare | Lesedauer: ca. 3 Minuten
Am 23. Januar startet der Film „Die drei ??? und der Karpatenhund“ in den Kinos. Schauspieler Nevio Wendt (Mitte) erzählt von den Dreharbeiten. Foto: Tomás Correa / ©2024 Wiedemann und Berg Film GmbH / Deutsche Columbia Pictures Filmproduktion GmbH
Am 23. Januar startet der Film „Die drei ??? und der Karpatenhund“ in den Kinos. Schauspieler Nevio Wendt (Mitte) erzählt von den Dreharbeiten. Foto: Tomás Correa / ©2024 Wiedemann und Berg Film GmbH / Deutsche Columbia Pictures Filmproduktion GmbH
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Die drei Fragezeichen sind zurück auf der Kino-Leinwand. Nevio Wendt spielt die Hauptrolle Peter in dem neuen Film „Die drei ??? und der Karpatenhund“. Im Interview erzählt der 18-Jährige von Lachanfällen am Set und warum er begeisterter Fragezeichen-Fan ist.

Justus, Peter und Bob – die drei Fragezeichen lösen jeden Fall. Die Kriminalgeschichten um die drei Privatdetektive gibt es schon seit 1968. Die Geschichten sind vor allem als Hörspiele beliebt und mittlerweile echte Klassiker. Bisher wurden drei Fälle verfilmt: „Das Geheimnis der Geisterinsel“ (2007), „Das verfluchte Schloss“ (2009) und „Das Erbe des Drachen“ (2023).

Am 23. Januar erscheint nun der vierte Fall. Darin spielt Nevio Wendt wieder den Detektiv Peter. Im Interview erzählt er von Lachanfällen am Drehset und anstrengenden Actionszenen.

Frage: Was magst du an den Geschichten von „Die drei ???“

Antwort: Ich bin ein großer Fan der Reihe. Ich mag, dass sie spannend und kreativ sind. Außerdem finde ich es faszinierend, dass die Reihe so viele Fans hat – jüngere und auch ältere. 

Frage: Worum geht’s in „Die drei ??? und der Karpatenhund“? 

Antwort: Es geht um die drei Detektive Justus, Peter und Bob. Sie sollen herausfinden, warum es im Haus eines älteren Herrn spukt und wer sein Kunstwerk, nämlich den Karpatenhund, gestohlen hat. 

Frage: Du musst in einigen Szenen viel und schnell rennen. Wie fandest du das? 

Antwort: Die Verfolgungsszenen waren natürlich anstrengend und ich war danach total ausgepowert. Aber ich bin sportbegeistert und fand sie super. 

Frage: Wie bekommst du die Schauspielerei und die Schule unter einen Hut?

Antwort: Die Dreharbeiten finden ja nicht nur in den Ferien statt. Insofern ist es von Vorteil, wenn man Lernstoff gut nacharbeiten kann und den Anschluss nicht verliert. Das hat bei mir gut geklappt. 

Frage: Wie bist du zur Schauspielerei gekommen? 

Antwort: Als Neunjähriger habe ich auf einem Kreuzfahrtschiff bei einem Theaterstück mitgemacht. Auf der Bühne zu spielen hat mir irgendwie total Spaß gemacht. Ich bin da richtig aufgeblüht. Nach der Reise habe ich meinen Eltern gesagt, dass ich jetzt öfters schauspielern will. Ich hab dann bei einem Workshop einer Kinder-Schauspielagentur mitgemacht und bin aufgenommen worden. Danach bekam ich Rollen in Filmen fürs Fernsehen und fürs Kino. Das war genau das, was ich wollte. 

Frage: Klingt super. Bist du auch in irgendetwas eine Niete? 

Antwort: (Lacht). Ja klar, ich bin in einer Reihe von Sachen eine Niete. Ich kann zum Beispiel überhaupt nicht malen oder zeichnen. Außerdem bin ich manchmal sehr ungeduldig. 

Frage: Und lief auch mal etwas bei den Dreharbeiten zum Film „Die drei ??? und der Karpatenhund“ schief? 

Antwort: Grundsätzlich war es zwar ein sehr konzentriertes Arbeiten. Was aber immer mal wieder vorgekommen ist: Dass wir drei Fragezeichen in der Mittagspause rumgeblödelt haben und dann während dem Dreh in einer Szene lachen mussten. Wir haben uns dann aber meist sehr schnell wieder eingekriegt. 

Frage: Wie verstehst du dich mit Julius Weckauf und Levi Brandl, die im Film die Detektive Justus und Bob spielen? 

Antwort: Großartig! Wir sind zu wahnsinnig guten Freunden geworden. Die Arbeit an den Filmen hat uns total zusammengeschweißt. Ich hatte mit ihnen die beste Zeit meines Lebens! 

Fans dürfen sich freuen: 2026 folgt der nächste Fall: „Die drei ??? und die Toteninsel“.

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