Bundestagswahl 2025 Im Kreis Leer können jetzt Briefwahlen beantragt werden
Im Kreis Leer sind in dieser Woche die ersten Wahlbenachrichtigungen losgeschickt worden. Weil die Bundestagswahl vorgezogen wurde, verkürzen sich die Fristen für Briefwähler.
Landkreis Leer - Gut fünf Wochen dauert es noch, dann steht die Bundestagswahl an. Am Sonntag, 23. Februar 2025, wird das Parlament neu gewählt. Der Landkreis Leer teilt mit, dass in dieser Woche bereits die ersten Benachrichtigungen an die rund 238.000 Wahlberechtigten im Wahlkreis Unterems losgeschickt wurden. Dieser umfasst den Landkreis Leer und das nördliche Emsland. Spätestens bis zum Sonntag, 2. Februar 2025, sollen demnach alle betroffenen Bürgerinnen und Bürger informiert sein.
Damit können nun auch Briefwahlen beantragt werden, heißt es weiter. Wer am Wahltag verhindert ist, kann von der Möglichkeit zur Briefwahl Gebrauch machen. Der Landkreis Leer gibt dazu folgende Hinweise:
- Wahlberechtigte können die erforderlichen Unterlagen ab sofort im Rathaus ihrer Stadt, Gemeinde oder Samtgemeinde beantragen, schriftlich oder persönlich.
- Notwendige Daten für die Beantragung von Briefwahlunterlagen sind der vollständige Name, das Geburtsdatum und die Wohnanschrift.
- Anträge können bis zum Freitag, 21. Februar 2025, um 15 Uhr gestellt werden.
- Einige Kommunen bieten den Antrag auch online auf ihren Internetseiten an und drucken dafür auf die Wahlbenachrichtigungskarte bzw. den Wahlbenachrichtigungsbrief einen QR-Code.
- Andere Möglichkeit: die Wahlbenachrichtigungskarte bzw. den Wahlbenachrichtigungsbrief ausfüllen und an die Kommune zurückschicken.
- Ein Antrag per Telefon ist nicht möglich.
- Der Umschlag für den Stimmzettel ist nicht mehr blau wie noch bei der Bundestagswahl 2021, sondern weiß.
Unterlagen sollten zügig ausgefüllt werden
Wie das Wahlbüro weiter mitteilt, können die Kommunen die Briefwahlunterlagen frühestens Ende der 6. Kalenderwoche herausgeben oder verschicken. Der Grund dafür seien die verkürzten Fristen, weil die Bundestagswahl vorgezogen wird – regulär hätte sie im September stattfinden sollen. Erst nachdem am 30. Januar die endgültige Zulassung der Wahlvorschläge feststeht, können die Stimmzettel gedruckt und an die Kommunen verschickt werden, heißt es. Somit bleiben den Wahlberechtigten dann noch etwa zwei Wochen Zeit, um ihre Briefwahlunterlagen zu nutzen. Das Wahlbüro empfiehlt deshalb, die Unterlagen zügig auszufüllen und zur Post zu bringen. Wer seine Unterlagen persönlich im Rathaus abholt, kann diese auch gleich dort ausfüllen und den verschlossenen Wahlbrief vor Ort abgeben. Die Wahlbriefe werden regelmäßig von den Rathäusern an die Kreiswahlleitung weitergegeben.
Städte, Gemeinden und Samtgemeinden sind darauf hingewiesen worden, dass Briefwahlunterlagen für Deutsche, die im Ausland leben, vorrangig versendet werden sollen. Diese Wählergruppe findet Informationen auf den Internetseiten der Bundeswahlleiterin und des Auswärtigen Amtes. Wer Fragen hat, kann sich aber auch direkt an seine zuständige Kommune in Deutschland wenden.
Weitere Informationen sind unter www.landkreis-leer.de/Bundestagswahl zu finden.