Hamburg/München Tanken in der ersten Januarwoche deutlich teurer – das sind die Gründe
Zum Beginn des neuen Jahres haben die Spritpreise in Deutschland deutlich angezogen. Dafür gibt es vor allem zwei Gründe.
Bereits am ersten Tag des neuen Jahres stiegen die Spritpreise in Deutschland wieder rasant an. Auch in der zweiten Januarwoche stiegen die Werte weiter an. Wie aus der aktuellen ADAC-Auswertung hervorgeht, kostete in der vergangenen Woche ein Liter Super E10 im bundesweiten Durchschnitt 1,731 Euro und damit 3,5 Cent mehr als in der Vorwoche. Auch der Dieselpreis stieg weiter stark an – Autofahrer mussten hier eine Erhöhung von 3,3 Cent verkraften. Im Schnitt zahlten Autofahrer 1,663 Euro.
Dass die Spritpreise in Deutschland zum Start des neuen Jahres stark steigen würden, war erwartet worden. Zum 1. Januar wurde die CO2-Abgabe erneut angehoben, was sich negativ auf die Spritpreise auswirkt.
Der Preis der CO2-Abgabe ist von 45 Euro auf mittlerweile 55 Euro pro ausgestoßener Tonne Kohlendioxid gestiegen. Umgerechnet auf den Super E10 und Diesel macht das zirka drei Cent pro Liter aus. Ein zweiter Grund für die weiterhin gestiegenen Preise ist der Anstieg beim Rohöl. Ein Barrel der Sorte Brent kostete vergangene Woche 77 US-Dollar. Zuvor waren es knapp unter 75 US-Dollar.
Seit Weihnachten bedeutet dies einen Preisanstieg um rund 5 Prozent. Noch vor vier Wochen tankte es sich um fast 8 Cent pro Liter billiger. Ähnliche Preisniveaus wie zurzeit waren zuletzt im Sommer (August 2024) vergangenen Jahres erreicht worden.