Zwei Turniere an einem Tag  GW Firrel gelingt die Titelverteidigung in Wilhelmshaven

| | 06.01.2025 15:24 Uhr | 0 Kommentare | Lesedauer: ca. 3 Minuten
Mit diesen acht Spielern schaffte Firrel den Titelgewinn in Wilhelmshaven. Zwei davon waren am selben Tag auch bei der Leeraner Kreismeisterschaft im Einsatz. Foto: Privat
Mit diesen acht Spielern schaffte Firrel den Titelgewinn in Wilhelmshaven. Zwei davon waren am selben Tag auch bei der Leeraner Kreismeisterschaft im Einsatz. Foto: Privat
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Der ostfriesische Landesligist gewann das hochklassige Turnier in der Nordfrost-Arena. Im Endspiel gelang einem Firreler, der am selben Tag noch in Leer im Einsatz war, ein Dreierpack.

Wilhelmshaven - GW Firrel ist am Samstag vor 1300 Zuschauern in Wilhelmshaven groß aufgetrumpft – schon wieder. Nach dem überraschenden Turniersieg im vergangenen Jahr verteidigte der ostfriesische Fußball-Landesligist seinen Titel nun in der Nordfrost-Arena. Die Firreler überzeugten an allen Turniertagen und gewannen das Finale am Samstag mit 4:1 gegen Bezirksligist und Gastgeber WSC Frisia Wilhelmshaven. Dabei hatte GW am Samstag eine „Doppel-Belastung“ zu meistern. Denn die Firreler hatten sich sowohl beim Turnier in Wilhelmshaven als auch bei den Leeraner Futsal-Kreismeisterschaften für die Endrunde qualifiziert – und beide wurden eben an jenem 4. Januar ausgetragen.

Also teilte sich die Landesliga-Mannschaft in zwei Teams auf. Mit Manuel Suda und Reinhard Grotlüschen spielten zwei Akteure sogar bei beiden Turnieren mit, die sich teils auch überschnitten. Der für das Wilhelmshavener Turnier vorgesehene Julian Bennert fiel krankheitsbedingt kurzfristig noch aus. So waren die verbliebenen sechs Firreler (fünf Feldspieler und Torwart René Carstens) froh, dass sich Manuel Suda schon nach dem zweiten Gruppenspiel der Firreler in der Leeraner BBS-Halle auf den Weg nach Wilhelmshaven machte und dort pünktlich beim ersten Spiel dabei war.

Spannende und torreiche Halbfinals

„In der Vorrunde brauche Manu ein wenig, dann lief er aber heiß und war im Finale mit drei Toren unser überragender Mann“, sagte Henning Röbke, der in Wilhelmshaven bei Firrel als Spieler und Trainer fungierte. Im zweiten Spiel hatte Röbke auch seinen Hallen-Wechselpartner dabei. Denn Reinhard Grotlüschen war nach dem verlorenen Halbfinale kurz nach 18.30 Uhr noch nach Wilhelmshaven gefahren.

Beide Firreler Mannschaften beendeten die Zwischenrunde jeweils als Erster. Doch während Firrel das spannende Halbfinale in Leer nach einem 3:3 in der regulären Spielzeit im Achtmeterschießen gegen Ihrhove verloren hatte, schossen die Grün-Weißen in Wilhelmshaven im Semifinale gegen den VfL Oldenburg II ein Tor mehr und gewannen mit 4:3. Das Finale gegen Frisia Wilhelmshaven war dann fast so klar wie das Duell in der Zwischenrunde, das die Firreler mit 4:0 gewonnen hatten.

Firreler Siegprämie für die Mallorca-Fahrt

„Die beiden Spiele gegen Frisia waren die besten Partien von uns, voller Fokus, viel Bewegung“, sagte Röbke, für den die Spiele gegen die Wilhelmshavener Teams besondere waren. Bei Frisias Herren kickt mit Dennis Müller ein guter Kumpel von ihm, bei der A-Jugend von Frisia spielen ehemalige Schüler von ihm. Frisias Herren schafften dennoch gerade so den Halbfinaleinzug – dank eines 1:0-Erfolges im letzten Gruppenspiel gegen den Regionalligisten SSV Jeddeloh um den Ex-Firreler Lukas Koch, der somit als Gruppendritter ausschied.

In der anderen Zwischengruppe kam Bremenligist Brinkumer SV als Erster und Bezirksligist VfL Oldenburg II als Zweiter weiter. Beide verloren aber ihre Halbfinalspiele. Firrel bekam als Sieger wieder den Wanderpokal, einen kleinen Pokal zum Behalten und eine Prämie von 800 Euro. Diese geht in die Mannschaftskasse, welche auf der Mannschaftsfahrt im Sommer nach Mallorca geplündert werden wird.

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