Kehl  3 häufige Irrtümer am Black Friday: Wie Sie nicht auf Rabatte hereinfallen

Maximilian Matthies
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Von Maximilian Matthies
| 28.11.2024 12:45 Uhr | 0 Kommentare | Lesedauer: ca. 2 Minuten
Black Friday: Händler locken mit satten Rabatten, doch die Preisnachlässe können in die Irre führen. Foto: IMAGO/Michael Gstettenbauer
Black Friday: Händler locken mit satten Rabatten, doch die Preisnachlässe können in die Irre führen. Foto: IMAGO/Michael Gstettenbauer
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Vermeintliche Schnäppchen am Black Friday entpuppen sich oft als Augenwischerei. Die Rückgabe gestaltet sich schwierig und im Netz lauern Fake-Shops. Erfahren Sie, wie man echte Angebote erkennt und clever einkauft.

Am Black Friday (29. November) und Cyber Monday (2. Dezember) locken Händler mit satten Rabatten und Angeboten. Doch nicht alles, was glänzt, ist auch Gold. Damit Verbraucher nicht in die Schnäppchenfalle tappen, haben wir für Sie drei häufige Fehler zusammengestellt – und zeigen, wie sie sich vermeiden lassen.

Rabattaktionen wie „-50 Prozent“ oder sogar „-70 Prozent“ klingen vielversprechend, sind aber oft weniger spektakulär, als sie scheinen. Häufig beziehen sich die Rabatte auf die unverbindliche Preisempfehlung (UVP) des Herstellers – ein Preis, der oft deutlich über dem tatsächlichen Marktwert liegt, wie das Zentrum für Europäischen Verbraucherschutz in einer Mitteilung angibt.

Tipp: Nutzen Sie Preissuchmaschinen wie Idealo, Billiger.de oder Geizhals, um die Preisentwicklung eines Produkts in den letzten Wochen nachzuvollziehen. So erkennen Sie, ob der angegebene Rabatt wirklich ein Schnäppchen ist oder nur Augenwischerei.

Ein weit verbreiteter Irrtum: Viele Verbraucher glauben, dass sie Produkte, die sie im Laden kaufen, problemlos zurückgeben können. Doch das Umtauschrecht ist im stationären Handel keine Pflicht. Zwar bieten viele Händler aus Kulanz die Möglichkeit an, Artikel umzutauschen – eine Garantie dafür gibt es jedoch nicht.

Tipp: Fragen Sie vor dem Kauf nach den Rückgaberechten des Geschäfts. Beim Online-Kauf sieht die Sache anders aus: Hier gilt in der Regel ein 14-tägiges Widerrufsrecht. Beachten Sie aber auch die Bedingungen, die für den Rückversand gelten.

Fake-Shops sind ein großes Problem im Online-Handel, insbesondere an Aktionstagen wie Black Friday. Die Seiten wirken oft professionell, doch dahinter verbergen sich Betrugsmaschen. Ein fehlendes Impressum, unrealistisch niedrige Preise oder mangelhafte Bewertungen können Hinweise auf einen Fake-Shop sein.

Tipp: Geben Sie vor dem Kauf den Namen des Shops in Kombination mit Begriffen wie „Erfahrungen“ oder „Bewertungen“ in eine Suchmaschine ein. Tauchen Warnungen auf, sollten Sie den Shop meiden. Ein seriöser Anbieter hat außerdem immer ein vollständiges Impressum mit Name und Kontaktdaten des Unternehmens.

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