Hannover  Erster Schnee passé? Wann in Niedersachsen die Temperaturen wieder steigen

Patrick Kern
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Von Patrick Kern
| 21.11.2024 12:45 Uhr | 0 Kommentare | Lesedauer: ca. 2 Minuten
Mancherorts ist schon der erste Schnee gefallen. Doch jetzt kündigen sich noch einmal milde Temperaturen an. Foto: IMAGO/Manngold
Mancherorts ist schon der erste Schnee gefallen. Doch jetzt kündigen sich noch einmal milde Temperaturen an. Foto: IMAGO/Manngold
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In einigen Teilen Niedersachsens waren in den vergangenen Tagen die ersten Schneeflocken zu sehen. Doch es bleibt nicht ewig kalt: In Kürze klettern die Temperaturen wieder in den milden Bereich, dann gibt es vor allem Regen und Sturm. Wann es so weit ist.

Für viele ist es ein magischer Moment, wenn die ersten Schneeflocken die bevorstehende Winterzeit ankündigen. Entsprechend ist die Stimmung auch gedrückt, wenn der Schnee schnell wieder verschwindet. In den kommenden Tagen wird es jedoch genau so kommen, prognostiziert der Deutsche Wetterdienst (DWD). Dann gibt es einen Temperaturumschwung – von derzeit noch frostigen Temperaturen, die teils Schnee und Glätte mit sich bringen, zu milden Werten, die zu viel Regen, Gewitter und Sturm führen.

Am heutigen Donnerstag gibt es noch eine Mischung aus gewittrigen Regen-, Graupel- und Schneeschauern, unterbrochen von gelegentlichen Sonnenphasen. Die Temperaturen erreichen maximal 3 Grad, auf den Inseln bis zu 6 Grad, während im Oberharz leichter Dauerfrost bei -2 Grad herrscht. Dabei herrscht schwacher bis mäßiger, zeitweise frischer und stark böiger Wind.

In der Nacht zum Freitag setzen sich die Schauer fort, begleitet von örtlichen Graupelgewittern, besonders an der Küste. Die Temperaturen sinken auf etwa -2 Grad, im Bergland sogar bis -5 Grad, was zu Glättegefahr führt. An der See bleiben die Temperaturen bei etwa 3 Grad.

Der Freitag bringt wechselnde Bewölkung mit kräftigen Regenschauern, Graupel und kurzen Gewittern, vor allem an der Küste. Vereinzelt kann der Regen in Schnee übergehen. Die Höchsttemperaturen liegen um 4 Grad. An der Küste frischt der Wind auf und kann Sturmböen erreichen.

In der Nacht zum Samstag lässt die Schaueraktivität im Inland nach, bleibt aber an der Küste und in den Bergregionen bestehen. Es besteht weiterhin Glättegefahr bei Temperaturen um den Gefrierpunkt.

Der Samstag beginnt im Binnenland mit Auflockerungen, während an der Nordsee Schauer auftreten. Im Tagesverlauf ziehen von Süden her dichtere Wolken auf, die zum Teil Schnee und später Regen bringen. Die Temperaturen steigen auf 4 bis 8 Grad.

In der Nacht zum Sonntag bleibt es regnerisch. Die Tiefstwerte liegen hierbei um 2 Grad. Der Wind frischt auf, es kann zu starken bis stürmischen Böen kommen.

Der Sonntag wird von starker Bewölkung und anhaltendem Regen geprägt sein, mit Höchsttemperaturen um 12 Grad. Der Wind bleibt lebhaft, an der Küste und im Bergland kann es weiter stürmisch bleiben.

In der Nacht zum Montag lässt die Bewölkung nach, und der Regen zieht nordwärts ab. Die Temperaturen bleiben mit etwa 10 Grad relativ mild, begleitet von starkem bis stürmischem Wind.

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