Renovierung abgeschlossen Aus zwei mach eins – Heseler Oberschule an einem Standort
In dem Standort in Hesel sind nun auch die Schüler untergebracht, die vorher in Brinkum unterrichtet wurden. Rund 1,5 Millionen Euro hat der Umbau gekostet.
Hesel - 1,5 Millionen Euro hat die Renovierung der Oberschule Kloster Barthe in Hesel gekostet. Acht Klassenräume mit Nebenräumen sind jetzt nach neuesten Erkenntnissen ausgestattet und bieten damit beste Lehr- und Lernmöglichkeiten. Digital war man bereits gut aufgestellt: In der Corona-Zeit wurde das Gebäude, das früher die Wilhelm-Busch-Schule Hesel beherbergte, als Impfzentrum genutzt und erhielt deshalb als eine der ersten Schulen im Landkreis Leer eine Glasfaseranbindung. Schon zu Beginn des neuen Schuljahres sind Lehrkräfte und Schüler aus der ehemaligen Schule Westergaste in Brinkum in Kloster Barthe eingezogen. Jetzt ist die Oberschule in Hesel offiziell ihrer Bestimmung übergeben worden.
Die renovierten Klassenzimmer beherbergen die Jahrgänge fünf und sechs. Lediglich am neuen Musik- oder auch Akustikraum muss noch gearbeitet werden. Es fehlt noch an Kabeln für die Instrumente. Bereits im Jahr 2017 begannen die Überlegungen, die Oberschule auf einen Standort zu konzentrieren. Bislang wurden einige Schülerinnen und Schüler in Brinkum unterrichtet. Eine Renovierung der dortigen Gebäudes wäre jedoch zu teuer geworden. Die Umsetzung der Zusammenlegung und Sanierung des Standortes Hesel rückte jedoch wegen der Corona-Krise in den Hintergrund.
Aula auf dem Wunschzettel
Als die Pandemie überstanden war, ging alles sehr schnell. Innenmauern wurden eingerissen, um Klassenräume zu schaffen, in denen jeweils 28 Jungen und Mädchen Platz haben. Viele Kilometer Kabel wurden gezogen, damit moderne Technik in das alte Gebäude Einzug halten konnte. Bei der Einweihung der Schule mit geladenen Gästen aus Politik und Verwaltung betonte Schulleiter Karsten Gövert, dass ihm viel an dem Grundgedanken „Miteinander lernen, leben und arbeiten“ liegt. Er freue sich darüber, dass in Kloster Barthe auch die Bücherei und das Jugendhaus der Samtgemeinde Hesel untergebracht sind. Die Zusammenarbeit sieht er als vorteilhaft an.
Beim Rundgang durch die neuen Klassenräume verwies Gövert auf das 50-jährige Bestehen der Schule im kommenden Jahr. Bis dahin, so hofft er, sind auch die Außenanlagen fertiggestellt. Auf dem Wunschzettel des Schulleiters steht noch eine Aula, die 150 bis 200 Menschen fasst. Solch ein Raum sei für ein gutes Miteinander sehr wünschenswert.