Istanbul Drama im Cockpit: Turkish-Airlines-Pilot stirbt während des Fluges
Tragischer Vorfall an Bord einer Maschine von Turkish Airlines: Der Pilot wird plötzlich ohnmächtig. Er wird medizinisch versorgt – doch jede Hilfe kommt zu spät: Noch vor der Notlandung stirbt der 59-Jährige.
Während des Fluges von den USA in die Türkei ist der Pilot einer Turkish-Airlines-Maschine gestorben. Der Kapitän sei zunächst ohnmächtig geworden, teilte der Sprecher der Airline, Yahya Üstün, in einer Mitteilung auf der Plattform X mit. Seine Kollegen hätten eine Notlandung eingeleitet – doch zu spät: Der Pilot starb noch in der Luft.
Der Fall ereignete sich am Dienstag an Bord von Flug TK204. Der Airbus 350 sei um 18.52 Uhr lokaler Zeit in Seattle an der Westküste der USA gestartet. Über Kanada änderte die Maschine dann plötzlich den Kurs, wie Daten des Flugtrackers „Flightradar24“ zeigen. Der Kapitän habe gesundheitliche Probleme bekommen. An Bord habe man versucht, ihn medizinisch zu versorgen. Als das erfolglos blieb, habe die Crew einen Flughafen in New York angesteuert, statt den Flug nach Istanbul fortzusetzen.
Der Verstorbene sei langjähriger Mitarbeiter der Fluggesellschaft und 59 Jahre alt gewesen. Bei den regelmäßigen Gesundheitsuntersuchungen seien keine Probleme festgestellt worden, heißt es in der Mitteilung des Sprechers. Die Todesursache war zunächst unklar. Passagiere kamen nicht zu Schaden.
„Als Familie der Turkish Airlines wünschen wir unserem Kapitän und seiner trauernden Familie Gottes Gnade“, teilte Üstün mit.
(Mit dpa-Material)