Hamburg Nervige Cookies: Was steckt hinter den täglichen Abfragen im Netz?
Cookie-Abfragen begegnen uns beim Surfen im Internet täglich. Doch welche Arten von Cookies gibt es und warum müssen technisch erforderlichen Cookies immer zugestimmt werden? Ein Überblick.
Bei nahezu jeder Website ploppt beim Besuch das Fenster für die Cookie-Abfrage auf. Die meisten wollen die nervige Abfrage möglichst schnell loswerden. Ein Klick auf „Akzeptieren“ und schon ist die Box verschwunden. Doch welchen Seiten erlaubt man damit einen Zugriff auf den eigenen Suchverlauf?
Cookies fallen unter die EU-Datenschutzverordnung (DSGVO). Diese gibt vor, dass Nutzer aktiv ihre Einwilligung zur Anwendung von Cookies zustimmen müssen. Bei fast jeder Website werden kleine Datensätze im Browser auf dem genutzten Gerät gespeichert, wie die Verbraucherzentrale erklärt. Diese Datensätze sind als Cookies bekannt.
Cookies können nützlich sein, wenn beispielsweise ein Produkt in den Online-Warenkorb gelegt wird und die Website versehentlich vor Abschluss des Kaufs geschlossen wird. Beim erneuten Aufruf ist der Warenkorb noch immer gefüllt. Manche Cookies können aber über Jahre auf dem Rechner bleiben und das Nutzerverhalten analysieren.
Notwendige oder auch technisch erforderliche Cookies genannt, dienen laut Verbraucherzentrale dazu, eine Webseite oder App im technischen Umfang anzubieten. Diese Cookies können von Webseitenbetreibern auch ohne aktive Einwilligung von Nutzern gesetzt werden.
Zu den technisch erforderlichen Cookies können zum Beispiel auch sogenannte „Session Cookies“ gehören. Diese temporären Cookies werden nach jeder beendeten Sitzung automatisch gelöscht – in der Regel, wenn der Browser geschlossen wird.
Die Leistungs- und Analyse-Cookies sind für den eigentlichen Betrieb der Seite nicht nötig. Sie helfen den Websitebetreibern, die Seiten und Angebote zu verbessern und die Daten der Nutzer auswerten zu können.
Die Marketing-Cookies werden für die Auswahl der Werbung und Inhalte genutzt, die personalisiert auf Internetseiten angezeigt wird. Einerseits geht es darum, dass die Nutzerinteressen erfasst werden. Andererseits werden Erkenntnisse über die Besuche auf anderen Seiten genutzt, um auf der aktuellen Internetseite die personalisierte Werbung anzuzeigen.
Als Tipp nennt die Verbraucherzentrale, die genaue Prüfung der Cookies, ob unter den akzeptierten Cookies Analyse- und Marketing- oder Tracking-Cookies von Drittanbietern sind. Generell solle immer überprüft werden, was man zustimmt, wenn eine Cookie-Abfrage angezeigt wird.