Berlin Heinz Hoenig bald krankenversichert? Ehefrau deutet Durchbruch an
Nach mehreren gesundheitlichen Rückschlägen befindet sich der Schauspieler Heinz Hoenig nach Angaben seiner Frau auf dem Weg der Besserung. Jetzt deutet sich ein weiterer Lichtblick für den 72-Jährigen an.
Seit mehreren Monaten liegt Heinz Hoenig wegen gesundheitlicher Probleme im Krankenhaus. Im Mai musste der 72-Jährige zunächst am Herzen operiert werden, wenig später folgte ein Eingriff an der Speiseröhre. Zwar benötigt der Schauspieler eine zweite Herz-OP, für die ist er allerdings bislang zu schwach.
Nach Angaben seiner Ehefrau Annika Kärsten-Hoenig musste er im vergangenen Monat sogar wiederbelebt werden. Mittlerweile gehe es ihrem Mann jedoch wieder besser, er soll demnächst das Krankenhaus verlassen und sich zu Hause weiter erholen.
Der Fall hatte landesweit für Aufmerksamkeit gesorgt, weil Hoenig nicht krankenversichert ist. Sein Management hatte einen Spendenaufruf gestartet, um „Heinz und seine Familie bei der Deckung der Kosten für die bevorstehende, lebenswichtige Herz-Operation zu unterstützen“, wie es bei Instagram hieß. Bislang sind rund 178.500 Euro eingegangen.
Die Aktion hatte nicht nur Wohlwollen hervorgerufen. Kritiker warfen dem Schauspieler vor, in seinen Erfolgsjahren sein Geld verprasst zu haben. Hoenigs Ehefrau hatte dazu erklärt: „Ja, sicher hat der Heinz in seiner großartigen Karriere viel Geld verdient. Doch von diesen Gagen muss ein Künstler ja alles finanzieren, auch die Versicherungen. Doch wenn die Aufträge ausbleiben und irgendwann die Versicherung monatlich mehr kostet als die kleine Rente, die der Heinz bekommt? Tja, was macht man da? Hoffen, gesund zu bleiben.“
Nun scheint es jedoch eine Wende zu geben. In einer Instagram-Story sagte Annika Kärsten-Hoenig: „Wir gehen davon aus, dass Heinz bis zu seiner (vorläufigen) Entlassung krankenversichert ist.“ Es handle sich um einen Fall, der „mehr als komplex“ sei. Ihr Anwalt werde nach dem Abschluss die Öffentlichkeit gerne aufklären.
Die 39-Jährige teilte zudem mit, dass sich die bisherigen Behandlungskosten auf einen Betrag von „zirka 400.000 Euro“ beliefen.