Berlin  Jella Haase: Lust auf neuen Film mit Chantal als Mutter

Daniel Benedict
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Von Daniel Benedict
| 30.07.2024 10:05 Uhr | 0 Kommentare | Lesedauer: ca. 3 Minuten
Jella Haase hat Lust, Chantal aus den „Fack ju Göhte“-Filmen auch als Mutter zu spielen. Foto: picture alliance/dpa
Jella Haase hat Lust, Chantal aus den „Fack ju Göhte“-Filmen auch als Mutter zu spielen. Foto: picture alliance/dpa
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Jella Haase kann sich weitere Fortsetzungen der „Fack ju Göhte“-Reihe vorstellen. Im Gespräch zeigte sie Lust, ihre Paraderolle Chantal auch als Mutter oder Frau in den Wechseljahren zu spielen.

Jella Haase (31) würde die naive Chantal aus den „Fack ju Göhte“-Filmen gern in weiteren Fortsetzungen spielen. „Ich sage nicht Nein“, war ihre Antwort auf die Frage, ob sie Chantal auch als Mutter, als Frau in den Wechseljahren und als Rentnerin spielen möchte. „Ich habe nach Chantal darauf geachtet, keine ähnlichen Rollen zu spielen. Chantal selbst würde ich immer wieder spielen. Und es würde mir wirklich gut gefallen, später noch mal zu ihr zurückzukommen. Aber nicht gleich. Für jetzt ist es erstmal genug.“ 

Im Frühjahr hatte Haase die Figur für das Spin-of „Chantal im Märchenland“ noch einmal aufgegriffen – sieben Jahre nach dem Abschluss der „Fack ju Göhte“-Trilogie. Bis zum Mai hat die Komödie schon über zweieinhalb Millionen Zuschauer ins Kino gelockt, mehr als jeder andere deutsche Film dieses Jahres.

Einen Grund, die Rolle hinter sich lassen zu müssen, erkennt Jella Haase nicht. „Alle fragen mich das, aber ich habe überhaupt nicht das Gefühl, mich von dieser Rolle befreien zu müssen. Warum? Ich liebe Chantal“, sagte Jella Haase. „Ich liebe, dass sie nirgendwo reinpasst. Und dass der neue Film sie aus ihrem Kontext rausnimmt und sie ihr eigenes Märchenabenteuer leben kann, das hat mir unglaublichen Spaß gemacht.“

Vor dem Dreh von „Chantal im Märchenland“ habe Haase selbst sich auch gefragt: Was will dieser Film? Heute laute ihre eigene Antwort: „Er macht ziemlich vielen Leuten Spaß. Und das ist schon gar keine schlechte Ambition: die Leute aus einer anstrengenden und schwierigen Welt abzuholen und ihnen eine Freude zu machen. Das gelingt dieser Figur.“

Hier sehen Sie den Trailer zu Jella Haases Netflix-Serie „Kleo 2“:

Zu Beginn der Filmreihe, sagte Haase, habe sie die Rolle Chantal nur zögernd angenommen. „Es brauchte wirklich Mut, um da mitzumachen“, berichtete die 31-Jährige. „Ich war unsicher. Hassen mich danach alle Eltern Deutschlands für den schmutzigen Humor? Nehmen meine Freunde mich danach noch ernst? Ich komme ja aus einer eher linken Kreuzberger Szene – da sind die Leute weit weg von ‚Fack ju Göhte‘. Chantal hätte desaströs an die Wand fahren können.“

Einige der schmutzigen Witze seien dann auch tatsächlich „nicht gut gealtert“, gab die Schauspielerin zu. „Tischtennisbälle in der Mumu kann man lustig finden, muss man aber nicht. Ich habe jetzt noch mal in die Filme reingeguckt und war selbst erstaunt über den Gaga-Faktor. Die Filme sind konsequent drüber. Aber darin liegt auch eine Kraft. Alle ziehen durch, und das merkt man.“

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