Deutschland Für Boomer und Millennials? Diese Emojis sind laut Gen Z ein No Go
Daumen hoch, Herz oder Lachtränen: Am 17. Juli ist Tag des Emojis. Laut einer Studie sind bei jeder Generation unterschiedliche Emojis im Trend. Welche Symbole laut der Generation Z als uncool gelten.
Ein Herz oder ein Daumen hoch sagt manchmal mehr als eine fünfminütige Sprachnachricht. Am 17. Juli werden die bunten Symbole alias Emojis gefeiert. Laut einer Umfrage des britischen Marktforschungsunternehmens Perspectus Global mit 2000 Teilnehmern zwischen 16 und 29 Jahren kann man an den Emojis auch das ungefähre Alter ablesen.
Die Befragten gehören zur Generation Z. Laut ihnen sind einige Emojis ein klares Indiz dafür, dass die schreibende Person eher zur Generation der Boomer – Menschen, die zwischen 1946 und 1964 geboren wurden – gehört. In dem Ranking wird deutlich: Daumen hoch sind absolut out bei der jungen Generation zwischen 16 und 29.
Platz 1: Daumen nach oben
24 Prozent der Befragten geben dem Daumen hoch einen Daumen nach unten. Ihnen nach wirke das Symbol eher kurz angebunden und unhöflich und diene dazu, um eine Sache schnell abzuhaken. Stattdessen bevorzuge die Generation Z das Händeschütteln-Emoji .
Platz 2: Das rote Herz ❤️
Das Herz-Emoji gehört zu den beliebtesten Symbolen auf der Smartphone-Tastatur. Im Ranking der Uncoolness landet das aussagekräftige Zeichen jedoch auf Platz 2. Die Begründung: Die Generation Z sieht das Symbol eher als sarkastisch an. Alternative: Das Herz in anderen Farben verwenden.
Platz 3: Handzeichen für okay
Bei der Generation Z zählt dieses Zeichen eher auf die Lücke zwischen Daumen und Zeigefinger ab, um zu zeigen, dass man kurz davor ist, die Nerven zu verlieren. Also weit entfernt von okay.
Platz 4: Grünes Häkchen ✅
Platz 5: Kackhaufen mit Augen
Platz 6: Stark weinendes Gesicht
Platz 7: Affe, der sich die Augen zuhält
Platz 8: Klatschende Hände
Platz 9: Kussmund
Platz 10: Grinsendes Gesicht
Laut Statista nutzen rund 74 Prozent der Menschen in Deutschland Emojis. Mehr als ein Fünftel der Befragten gab an, die Symbole sogar in jeder Nachricht zu verwenden. Laut dem Social Media Management Tool Brandwatch werden täglich mehr als zehn Milliarden Emojis weltweit verschickt. Demnach werden abends eher negative Emojis verschickt als morgens.
Im Jahr 2020 veröffentlichte Robert Spengler eine Studie zum Thema Wirkfaktoren verbaler und nonverbaler Kommunikation. Darin stellte er fest, dass Emojis vor allem verwendet werden, um Emotionen verstärkt auszudrücken und auch, um Missverständnisse zu vermeiden.
Übrigens: Laut Perspectus Global ist der vor Lachen weinende Emoji () generationsübergreifend bei 45 Prozent der Menschen das meistgenutzte Emoji.