Windenergie  Bögl übernimmt Bettels Betonfertigteile in Emden

| 04.07.2024 10:51 Uhr | 0 Kommentare | Lesedauer: ca. 2 Minuten
Die Firmengruppe Max Bögl übernimmt Bettels Betonfertigteile in Emden. Dort wird bereits seit Herbst der Hybridturm Bögl produziert. Foto: Firmengruppe Max Bögl
Die Firmengruppe Max Bögl übernimmt Bettels Betonfertigteile in Emden. Dort wird bereits seit Herbst der Hybridturm Bögl produziert. Foto: Firmengruppe Max Bögl
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Im Herbst 2023 hat die Firma Bettels Betonfertigteile mit der Produktion des Hybridturms Bögl am Standort Emden begonnen. Nun übernimmt das oberpfälzer Unternehmen die Produktion in Emden.

Emden - Das Unternehmen Max Bögl übernimmt die Firma Bettels Betonfertigteile in Emden. Im Herbst 2023 hatte Bettels damit begonnen, den Hybridturm der Firma Bögl zu fertigen. Nach der Hochlaufphase habe sich das Unternehmen Max Bögl nun entschieden, die Produktion zu übernehmen, heißt es in einer Mitteilung des Unternehmens mit Sitz in Neumarkt in der Oberpfalz.

Emden ist drittes Werk des Unternehmens

Mit dem Standort in Emden unterhält Bögl nun insgesamt drei Standorte für die Fertigung von Türmen für Windenergieanlagen. Insgesamt können nach Angaben des Unternehmens nun 600 Türme pro Jahr gefertigt werden. Damit werde man der Nachfrage der Anlagenhersteller nach dem Turmsystem aus Beton und Stahl gerecht.

„Mit dem zusätzlichen Hybridturm-Werk unterstützen wir die ambitionierten Wind-Ausbauziele der Bundesregierung und sichern gleichzeitig rund 120 Arbeitsplätze. Darauf sind wir sehr stolz“, wird Stefan Bögl, Vorstandsvorsitzender der Firmengruppe Max Bögl, in der Mitteilung des Unternehmens zitiert.

Klimaneutrale Betonproduktion als Kernziel

Großes Augenmerk lege die Firmengruppe Max Bögl auf die Reduktion von CO2-Emissionen bei der Herstellung von Beton. Aktuell arbeite das Unternehmen an innovativen Verfahren, um CO2 aus der Atmosphäre im Beton zu binden. „Beton benötigt vergleichsweise viel Energie bei der Herstellung – trotzdem ist er für die Energiewende unverzichtbar. Wir arbeiten daher an der weiteren Reduktion der CO2-Emissionen und an innovativen Lösungen, die das Treibhausgas sogar langfristig im Beton binden. Unser Ziel ist Umweltbeton“, wird Udo Hiller, Zentralbereichsleiter für die Produktion der Hybridtürme, zitiert.

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