Berlin Fußball-EM 2024 in Deutschland: Diese Songs sollen die Stimmung anheizen
Es sind Hymnen, die Fußballfans auf das Turnier einstimmen sollen: Zur diesjährigen Fußball-EM in Deutschland liefern wieder viele Bands und Künstler einen passenden Soundtrack. Wir geben Ihnen einen Überblick.
Was wäre ein großes Fußballturnier ohne den dazugehörigen Soundtrack? In der Vergangenheit sorgte beispielsweise die kolumbianische Sängerin Shakira mit ihrem Song „Waka Waka“ für ausgelassene Stimmung bei der Fußball-WM 2010 in Südafrika. Auch das Lied „54, 74, 90, 2006“ von den Sportfreunden Stiller dürften viele noch im Ohr haben.
Zur diesjährigen Fußball-EM in Deutschland haben wieder viele Bands und Künstler Songs veröffentlicht. Worauf sich musikbegeisterte Fußballfans freuen dürfen.
Der offizielle UEFA-Titelsong zur Europameisterschaft 2024 kommt von der deutschen Popsängerin Leony. Auf dem Lied „Fire“, das sie gemeinsam mit der US-amerikanischen Band One Republic und dem italienischen DJ-Trio Meduza eingesungen hat, will sie für Ekstase unter den Fußballfans sorgen. Der Sound orientiert sich an der sogenannten Eurodance Music (EDM), mit der Stars wie David Guetta bereits große Erfolge feierten.
Sehen Sie hier das offizielle Musikvideo zu „Fire“ von Leony, One Republic und Meduza:
Das Lied „Fire“ soll übrigens nur ein einziges Mal gemeinsam von Leony, One Republic und Meduza live performt werden: beim EM-Finale am 14. Juli im Berliner Olympiastadion.
Mark Forster gehört zu den erfolgreichsten Sängern in Deutschland. Kein Wunder also, dass auch er einen Song zur diesjährigen Fußball-EM in Deutschland beisteuern darf. Auf „Wenn du mich rufst“ beschwört der Musiker den Zusammenhalt – sei es beim Fußball, in der Freundschaft oder in der Liebe. Zu hören sein wird das Lied in der EM-Berichterstattung der ARD.
Sehen Sie hier das offizielle Musikvideo zu „Wenn du mich rufst“ von Mark Forster:
Auch das ZDF verfügt über einen eigenen Song zur EM-Berichterstattung. Die Band Provinz aus dem oberschwäbischen Vogt singt in „Glaubst du“ darüber, wie wichtig es ist, aneinander zu glauben. Ob das die Mannschaft von DFB-Trainer Julian Nagelsmann motivieren kann? Einen Ohrwurm werden die Fußballer definitiv haben.
Sehen Sie hier das offizielle Musikvideo zu „Glaubst du“ von Provinz:
Mit Songs wie „Nur noch kurz die Welt retten“ und „Keine Maschine“ feierte der deutsche Sänger Tim Bendzko große Erfolge. In seinem neuen Lied „Komm schon“ singt der Musiker darüber, fokussiert zu sein und im richtigen Moment alle seine Fähigkeiten abzurufen. Durchaus passende Ratschläge für die deutsche Nationalmannschaft, die bei der heimischen EM unbedingt den Titel holen will.
Sehen Sie hier das offizielle Musikvideo zu „Komm schon“ von Tim Bendzko:
Das Lied wird beim Streaminganbieter MagentaTV zu hören sein, der alle Spiele der Fußball-EM zeigen wird.
Als Deutschland im Jahr 2006 das Sommermärchen feierte, lieferte Herbert Grönemeyer mit „Zeit, dass sich was dreht“ den passenden Soundtrack. 18 Jahre später findet mit der EM wieder ein großes Fußballturnier in der Bundesrepublik statt – und Grönemeyer legt seinen Hit noch einmal neu auf.
Sehen Sie hier das offizielle Musikvideo zu „Zeit, dass sich was dreht“ von Soho Bani und Herbert Grönemeyer:
Der deutsche Rapper Soho Bani verleiht dem Song ein völlig neues Gewand. Lediglich der Refrain ist gleich geblieben. Wenigstens darf Grönemeyer im Musikvideo für ein paar Sekunden bedeutungsvoll herumstehen.
2017 nahm Gregor Hägele an der Castingshow „Voice of Germany“ teil und erreichte das Halbfinale. Zwei Jahre später bewarb er sich beim Vorentscheid für den deutschen Beitrag des Eurovision Song Contests, schied jedoch frühzeitig aus. Jetzt versucht sich der 24-Jährige mit seinem Lied „Fühlst du das auch“ als EM-Sänger. Ob er damit nachhaltig überzeugen kann?
Sehen Sie hier das offizielle Musikvideo zu „Fühlst du das auch“ von Gregor Hägele:
In die Kategorie inoffizieller EM-Song dürfte wohl „Füllkrug“ von den Mallorca-Sängern Aditotoro und Paulomuc fallen. Der Stürmer der deutschen Nationalmannschaft ist jetzt schon begeistert. „Mein Name passt dafür natürlich auch wie Arsch auf Eimer“, erklärte Niclas Füllkrug kürzlich.
Sehen Sie hier das offizielle Musikvideo zu „Füllkrug“ von Aditotoro und Paulomuc: