Filmfest Emden-Norderney „The Marching Band – En Fanfare“ ist der große Gewinner
Bei der Preisverleihungsgala im Festspielhaus am Wall sind die Gewinner des 34. Internationalen Filmfestes Emden-Norderney ausgezeichnet worden. Diese Filme haben gewonnen.
Emden - „The Marching Band – En Fanfare“ heißt der große Gewinner beim 34. Internationalen Filmfest Emden-Norderney. Der Film über ein ungleiches Brüderpaar die gemeinsam versuchen, mit ihrem Blasorchester einen nationalen Musikwettbewerb zu gewinnen, wurde am Sonntagabend bei der Preisverleihungsgala im Festspielhaus am Wall in Emden mit dem „Score Bernhard Wicki“-Preis in Gold ausgezeichnet.
Anstelle von Regisseur Emmanuel Courcol nahm sein deutscher Filmverleiher Torsten Frehse (Neue Visionen Filmverleih GmbH) den Hauptpreis des Festivals während der festlichen Preisverleihungsgala im Festspielhaus am Wall in Emden entgegen.
Überraschung beim DGB-Filmpreis
Eine silberne Auszeichnung erhielt das norwegische Weltkriegsdrama „Arctic Convoy“ von Hendrik Martin Dahlsbakken. Dritter im Wettbewerb wurde die französische Komödie „Liebesbriefe aus Nizza“ von Regisseur Ivan Calberac. Der Preis ist mit insgesamt 15.000 Euro Preisgeld dotiert und wird traditionell per Publikumsvotum entschieden.
Den mit 5.000 Euro dotierte NDR-Filmpreis für den Nachwuchs geht in diesem Jahr an die Regisseurin Frauke Lodders für ihren Film „Gotteskinder“ – ein in einer christlichen Sekte angesiedeltes Familiendrama.
Mit dem ebenfalls mit 5.000 Euro dotierten Fokus- Future-Award kürte das Publikum erstmals einen Film aus Kanada zum Sieger. „The King Tide“ von Regisseur Christian Sparkes ist ein Mysterythriller, angesiedelt auf einer abgelegenen Insel vor der Küste Neufundlands.
Der DGB-Filmpreis – dotiert mit 7.000 Euro – geht in diesem Jahr zu gleichen Teilen an den französischen Film „Striking the Palace – Petites Mains“ von Nessim Chikhaoui und das norwegische Drama „The Riot – Sulis 1907 von Nils Gaup.
Der Jurypreis Creative-Energy-Award dotiert mit 5.000 Euro wurde dem Regisseur Viktor Kossakovsky für seinen Dokumentarfilm „Architecton“ verliehen.
Der Ostfriesische Kurzfilmpreis, dotiert mit 4.000 Euro geht 2024 an den norwegischen Film „Ball“ von Fridtjoff Stensaeth Josefsen und Morten Borgestad.
Mit dem „Engelke“-Kurzfilmpreis dotiert mit 2.500 Euro wurde der Film „I was busy dreaming about Boys“ von Katharina Sporrer ausgezeichnet.
Otto gratuliert Lars Eidinger
Einer der Höhepunkte der von Marilena Dahlmann und Keno Bergholz moderierten Preisverleihung war die Verleihung des Emder Schauspielpreises 2023 an Lars Eidinger, zu der Emdens Kultkomiker Otto Waalkes einen Glückwunsch per Videobotschaft beisteuerte.
Die Laudatio auf den Schauspieler hielt die Regisseurin Franziska Stünkel, mit der Eidinger den Film „Nahschuss“ gedreht hat. Eidinger war im diesjährigen Festival eine besondere Portraitreihe mit insgesamt sechs Filmen gewidmet.