Gelungenes Mega-Event  Tausende Läufer und Zuschauer beim Emder Matjeslauf

Theo Gerken
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Von Theo Gerken
| 02.06.2024 18:23 Uhr | 0 Kommentare | Lesedauer: ca. 3 Minuten
Vor allem die Läufe der ganz kleinen Teilnehmer gehörte zu den Höhepunkten des Mattjeslaufs. Fotos: Doden, Emden
Vor allem die Läufe der ganz kleinen Teilnehmer gehörte zu den Höhepunkten des Mattjeslaufs. Fotos: Doden, Emden
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Beim Laufspektakel in Emden gingen die ostfriesische Läufer leer aus. Bei einer Sache geht Oberbürgermeister Tim Kruithoff das Herz auf.

Emden - Optimale Wetterbedingungen, eine perfekte Organisation durch den Veranstalter Emder Laufgemeinschaft, sehr begeisterte Aktive und mehre Tausend Zuschauer an der Strecke waren am Samstag die Kennzeichen des 32. Emder Matjeslaufs, zu dem 3500 Anmeldungen abgegeben wurden. Davon hatten sich die meisten, und zwar 1441, sich für den abschließenden Lauf über fünf Kilometer entschieden.

„Die Organisation lief reibungslos, da hat das Wetter auch mitgespielt, die Anmeldezahlen vom Vorjahr wurden noch einmal getoppt. Wir haben knapp 140 Helfer im Einsatz, ich bin zufrieden“, sagte Organisationsleiter Martin Bergmann zwischen den beiden Hauptläufen. Wie bei den letzten Veranstaltungen informierte auch in diesem Jahr Moderator Jan-Aiko van Hove die Zuschauer im Zielbereich ausführlich mit vielen Einzelheiten über die Teilnehmer und puschte die Aktiven auf den letzten Metern förmlich über den Zielstrich.

An der Strecke in Emden standen Tausende Zuschauer.
An der Strecke in Emden standen Tausende Zuschauer.

Kruithoff sieht „wunderbare Veranstaltung“

Auch Emdens Oberbürgermeister Tim Kruithoff (parteilos) ließ sich den Lauf durch die Emder Innenstadt nicht entgehen: „Ich freue mich, der Matjeslauf ist eines der Highlights der Emder Matjestage und dass es nach Corona so gut wieder angelaufen ist. Wenn man die kleinen Teilnehmer beim Wattje Loop sieht, geht einem das Herz auf. Dies ist eine wunderbare Veranstaltung.“

Begonnen hatte der 32. Emder Matjeslauf traditionell mit dem Wattje Loop über 600 Meter für die Kleinsten, der mit 400 Teilnehmern ausverkauft war und den mehrere Tausend Zuschauer sehen wollten. Danach folgten die Kinder- und Schülerläufe über 1500 Meter und 2500 Meter mit ebenfalls starker Beteiligung.

Die Läufer waren bestens gelaunt.
Die Läufer waren bestens gelaunt.

David Valentin siegt beim Hauptlauf

Im Hauptlauf über zehn Kilometer wurde erbittert um die ersten Plätze sowohl bei den Männern als auch bei den Frauen gekämpft. Doch schon in der zweiten Runde hatte sich der aus Norden stammende David Valentin (LT HASPA Marathon Hamburg) einen Vorsprung erarbeitet, der aus Kenia stammende Abay Kidur Gebremekel (Regensburg) und Lennart Brandenburg (TSG 78 Heidelberg) folgten auf den nächsten Plätzen.

Bei den Frauen gewann Galyna Hartichyn (LC Hanse Stuhr) vor Sandra Sahlmann (TSV Neuenwalde) und Natalie Linde (Braumschweig). „Das war heute schwierig, ich konnte das Tempo nicht so gut halten“, berichtete David Valentin nach dem Zieleinlauf. Mit 32:06 Minuten überquerte er rund 30 Sekunden vor der Konkurrenz den Zielstrich. Keine Siegesplätze gab es für Läuferinnen aus Ostfriesland. Eine einfache Lösung für ihren Sieg wusste Galyna Hartichyn vom LC Hansa Stuhr: „Man läuft sich warm, dann kommt man in den Rhythmus, und dann gewinnt man!“ Für sie wurden 41:19 Minuten gestoppt.

Manche Kinder liefen in Begleitung.
Manche Kinder liefen in Begleitung.

Jugendlicher ist der Schnellste über fünf Kilometer

Den abschließende Lauf über fünf Kilometer verfolgten wieder mehrere Tausend Zuschauer. Ein Jugendlicher war schneller als alle Erwachsenen. Timo Klein (MJB 14/15) gewann das Rennen in 16:45 Minuten vor Doppelstarter Ingo Janssen (VW-Die GTX Pilote, 17:08) und Ingo Mudder (LG Kürbis).

„Die Atmosphäre ist Wahnsinn, und das auf der ganzen Strecke, das hilft einem“, freute Klein sich nach seinem Sieg. Ingo Janssen fand es sehr anstrengend, er konnte auf den letzten Metern noch an Ingo Mudder (LG Kürbis, 17:10) vorbeiziehen. „Mir steckt noch die Radtour an der Weser in den Knochen“, erzählte Mudder. Im Frauenwettbewerb war Jana Kosic (Emder LG, 18:43) nicht zu schlagen.

Sie war früher schon oft in Emden gelaufen und verband den Start beim Matjeslauf mit dem Besuch ihrer Eltern. Zweite wurde Verena Coordes (18:51). Sie lief im Team des TuS Weene im Wettbewerb in der Mannschaftswertung. „Das war ganz schön und kurzweilig“, fand sie. Zufrieden war auch Vanessa Busse (VW Logi Runners), die in 19:42 Minuten Dritte wurde.

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