Berlin  Heinz Hoenig geht es wieder schlechter – Schauspieler in künstliches Koma versetzt

Jakob Patzke
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Von Jakob Patzke
| 30.05.2024 16:30 Uhr | 0 Kommentare | Lesedauer: ca. 2 Minuten
Schauspieler Heinz Hoenig liegt im Krankenhaus. Foto: dpa/Henning Kaiser
Schauspieler Heinz Hoenig liegt im Krankenhaus. Foto: dpa/Henning Kaiser
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Zunächst schien es Schauspieler Heinz Hoenig wieder besser zu gehen. Doch nun musste der 72-Jährige erneut in ein künstliches Koma versetzt werden, wie seine Ehefrau berichtet.

Vor rund zwei Wochen wurde Schauspieler Heinz Hoenig erfolgreich an der Speiseröhre operiert. Nachdem der 72-Jährige den Eingriff scheinbar gut überstanden hatte, gibt es jetzt offenbar erneut Grund zur Sorge. Wie seine Ehefrau Annika Kärsten-Hoenig gegenüber RTL erklärte, geht es dem Schauspieler wieder schlechter.

Demnach habe Hoenig erneut für zwei Tage im künstlichen Koma gelegen, seit Mittwoch ließen ihn die Ärzte langsam wieder aufwachen. „Das Problem bei Heinz ist: Wenn jemand so lange liegt, gehen ganz viele Muskeln verloren und der große Atemmuskel fällt irgendwann auch mehr oder weniger in sich zusammen“, so Kärsten-Hoenig. „Dadurch hatte mein Mann Schwierigkeiten, abzuhusten. Darum haben die Ärzte entschieden, ihn wieder künstlich zu beatmen.“

Wegen des verschlechterten Gesundheitszustands musste die zweite Operation an der Aorta verschoben werden. Erst müsse sich Hoenig wieder richtig erholen und eigenständig atmen können.

Der Schauspieler Heinz Hoenig ist vielen aus Fernsehfilmrollen bekannt, er spielte zum Beispiel im 1980er-Jahre-Erfolg „Das Boot“ mit und auch in Fernsehmehrteilern von Regisseur Dieter Wedel aus den 90er Jahren („Der große Bellheim“, „Der Schattenmann“, „Der König von St. Pauli“). Zuletzt hatte er im RTL-Dschungelcamp in Australien als Kandidat mitgemacht. Wegen seines Klinikaufenthaltes musste sein Auftritt in dem Musical „Ein bisschen Frieden“ von Komponist Ralph Siegel am Deutschen Theater in München ausfallen.

In den vergangenen Wochen hatte es immer wieder Medienberichte über Hoenig und seinen Klinikaufenthalt gegeben. Thematisiert wurde vonseiten des Managements auch, dass der 72-Jährige, der spät noch einmal Vater wurde, nicht krankenversichert ist. Es wurde sogar zu Spenden aufgerufen. 

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