Nach Bundesliga-Abstieg  Ostfriese Timo Schultz ist nicht mehr Trainer des 1. FC Köln

| | 27.05.2024 12:30 Uhr | 0 Kommentare | Lesedauer: ca. 2 Minuten
Timo Schultz wird den 1. FC Köln nicht mit in die 2. Bundesliga begleiten. Foto: Harry Langer/dpa
Timo Schultz wird den 1. FC Köln nicht mit in die 2. Bundesliga begleiten. Foto: Harry Langer/dpa
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Jahrzehnte verbrachte der gebürtige Esenser beim FC St. Pauli. Danach folgten zwei Trainerstationen, die nach nur wenigen Monaten wieder endeten. Die Trennung mit dem Effzeh ist einvernehmlich.

Köln - Nach einem halben Jahr ist für Timo Schultz das Kapitel 1. FC Köln bereits wieder beendet. Der ostfriesische Trainer konnte den Abstieg des Traditionsklubs aus der Fußball-Bundesliga nicht mehr verhindern. Nun hat sich der Verein mit dem gebürtigen Esenser einvernehmlich darauf geeinigt, getrennte Wege zu gehen, wie am Montagvormittag bekannt wurde.

„Nach einer umfassenden gemeinsamen Analyse der abgelaufenen Spielzeit haben sich der FC und sein bisheriger Cheftrainer Timo Schultz einvernehmlich darauf verständigt, den auslaufenden Arbeitsvertrag nicht zu verlängern“, hieß es in einer Pressemitteilung des 1. FC Köln. In dieser kommt auch Timo Schultz selbst zu Wort: „Da wir unser großes Ziel – den Klassenerhalt – nicht erreicht haben, bin ich der Meinung, dass es konsequent und richtig ist, dass jemand anderes einen Neuanfang startet.“

Schultz war lange beim FC St. Pauli

Timo Schultz hatte in der Winterpause das Traineramt beim Effzeh übernommen, nachdem sich der Klub von Steffen Baumgart getrennt hatte. Wer nun auf den 46-jährigen Ostfriesen folgt und die Kölner Mannschaft auf die kommende Zweitliga-Saison vorbereitet, steht indes noch nicht fest.

Timo Schultz wurde besonders beim FC St. Pauli bekannt. Dort schaffte er als Spieler (2005 bis 2011) den Aufstieg von der 3. Liga bis in die Bundesliga. Hamburg wurde mit seiner Frau Mareelke (ebenfalls aus Esens) und den drei Kindern zum neuen Zuhause, der FC St. Pauli zum Herzensverein.

Kurze Stationen in Basel und Köln

Dort startete er seine Trainer-Laufbahn, war Co-Trainer des Profiteams und erfolgreicher Nachwuchscoach (U17 und U19). Im Sommer 2020 wurde er zum Zweitliga-Trainer befördert. Nach schlechtem Start und der Stabilisierung – Platz zehn im ersten Jahr – gelang 2021/2022 fast der Aufstieg in die Bundesliga. Im Dezember 2022 wurde er nach dem Absturz in den Tabellenkeller entlassen. Dem FC St. Pauli „impfte“ er einen neuen, mutigeren Spielstil sein. Sein Nachfolger Fabian Hürzeler brachte das Team wieder auf Kurs und stieg nun mit dem FC St. Pauli in die Bundesliga auf.

Schultz zog es nach seinem Aus beim Kiez-Klub in die Schweiz. Nach nur wenigen Monaten wurde er beim FC Basel allerdings im September freigestellt. Auch beim 1. FC Köln hatte er nun nur eine kurze Amtszeit.

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