Wissenschaft zum Anfassen Uni eröffnet Pop-up-Store in Oldenburg
Die Universität Oldenburg feiert ihren 50. Geburtstag mit einer besonderen Aktion: Vier Wochen lang gibt es ein Programm zum Mitmachen in einem Laden in der Innenstadt.
Oldenburg - Die Universität Oldenburg hat einen Pop-up-Store in der Oldenburger Innenstadt eröffnet. Vier Wochen lang wird hier im Mai 2024 ein Programm mit Ausstellungen, Vorträgen, Mitmachangeboten und vielem mehr geboten.
Die „Außenstelle“ in der Innenstadt ist in einem Ladenlokal an der Haarenstraße 39 eingerichtet. Anlässlich ihres 50. Geburtstags will die Hochschule hier Einblicke in das Forschen, Studieren und Arbeiten an der Uni ermöglichen. Sämtliche Angebote sind einer Mitteilung der Uni zufolge kostenfrei und können spontan besucht werden – mit Ausnahme der Theateraufführungen.
Aktion ist ein Novum für die Uni
„Uns als Universität in einem Laden direkt in der Innenstadt zu präsentieren, ist ein Novum für uns und eine ganz besondere Aktion in unserem Jubiläumsjahr“, so Universitätspräsident Prof. Dr. Ralph Bruder. Sie sei Ausdruck dafür, dass sich Stadt und Universität immer enger verknüpfen.
Der Pop-up-Store sei ein hervorragendes Beispiel dafür, wie Forschung, Lehre und universitäres Leben aus den Räumen der Universität unmittelbar in die Stadtgesellschaft getragen werden können, betonte Prof. Dr. Ralf Grüttemeier, Vizepräsident für Forschung und Transfer. Er kündigte an, dass man sich mit Blick auf Folge-Aktionen ansehen werde, welche Angebote gut ankommen.
Von Tinnitus bis Post-Covid
An diesem Sonnabend, 4. Mai 2024, 12 bis 18 Uhr, stellen Forschende aus Neurowissenschaft, Hörforschung und Psychologie unter dem Titel „HiRn geschaut“ ihre Projekte aus den Bereichen Tinnitus, Einsamkeit, Depressionsbehandlung, Post-Covid-Syndrom, Hörforschung und Wissenschaftskommunikation vor.
Weitere Infos
Alle Termine und Öffnungszeiten des universitären Pop-up-Stores in der Oldenburger Innenstadt gibt es hier. Die kreative Zwischennutzung des Ladengeschäfts durch die Hochschule wird von der Agentur „Raum auf Zeit“ ermöglicht.
Interessierte können sich an Infoständen über die Projekte informieren, an Mitmachstationen neurologische Tests und Forschungsaufbauten ausprobieren oder ihre Einschätzung zu aktuellen Forschungsfragen abgeben. Kurzvorträge zu verschiedenen Themen runden das Programm ab.
Vier Tage für die Physik
In der Folgewoche geht es ab Dienstag an insgesamt vier Tagen um die Geschichte(n) der Physik. Die Wissenschaftshistoriker Dr. Falk Rieß und Wolfgang Engels präsentieren Nachbauten historischer Apparaturen, die ihre ganz eigene Geschichte erzählen: vom wissenschaftlichen Suchen, Scheitern und Finden; von der Konkurrenz von Ideen und Menschen, die diese Ideen vehement vertreten haben, und von der in der Überlieferung oft vernachlässigten Kooperation zwischen Wissenschaftlern und Instrumentenmachern.
Die Geräte wurden mit Unterstützung zahlreicher Studierender und der Werkstätten der Universität gebaut.