Berlin  Nach Spionage-Vorwürfen gegen Krah-Mitarbeiter: Linke will Tiktok untersuchen lassen

Rena Lehmann
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Von Rena Lehmann
| 24.04.2024 01:00 Uhr | 0 Kommentare | Lesedauer: ca. 1 Minute
Sehr erfolgreich auf der chinesischen Internettplattform Tiktok: AfD-Spitzenkandidat für die Europawahl, Maximilian Krah. Foto: FREDERICK FLORIN
Sehr erfolgreich auf der chinesischen Internettplattform Tiktok: AfD-Spitzenkandidat für die Europawahl, Maximilian Krah. Foto: FREDERICK FLORIN
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Der AfD-Europapolitiker Maximilian Krah hat auf Tiktok viele Follower. Die Linke fordert nach Spionage-Vorwürfen gegen seinen Mitarbeiter Aufklärung.

Nach der Festnahme eines Mitarbeiters des AfD-Spitzenkandidaten für die Europawahl, Maximilian Krah, wegen des Verdachts der Spionage für China will die Partei „Die Linke” die Internetplattform Tiktok unter die Lupe nehmen. „Die Tatsache, dass der AfD-Politiker Maximilian Krah auf der chinesischen Plattform Tiktok eine große Reichweite genießt, während gleichzeitig sein eigener Mitarbeiter unter Spionageverdacht im Auftrag der Volksrepublik steht, lässt ernsthafte Fragen aufkommen”, sagte Bundesgeschäftsführer Ates Gürpinar unserer Redaktion. Es sei nun „dringend erforderlich, zu prüfen, ob es wirklich nur Zufall ist, dass Maximilian Krah auf Tiktok so erfolgreich ist”.

Nicht zu wissen, wie Social-Media-Algorithmen genau funktionieren, stellt nach Auffassung Gürpinars „eine Gefahr für die Demokratie und die freie Meinungsbildung dar“. „Es bedarf zusätzlicher Forschungsgelder, um die Algorithmen von Social Media besser zu verstehen und manipulative Online-Werbung zu erkennen“, fordert der Linken-Politiker.

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