Entwicklung der Innenstadt  Bau der Kunstpromenade in Emden beginnt bald

Heiko Müller
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Von Heiko Müller
| 17.04.2024 13:18 Uhr | 0 Kommentare | Lesedauer: ca. 2 Minuten
Dieser Bereich zwischen dem Henri-Nannen-Platz und dem Chinesentempel wird bald komplett neu gestaltet. Foto: H. Müller
Dieser Bereich zwischen dem Henri-Nannen-Platz und dem Chinesentempel wird bald komplett neu gestaltet. Foto: H. Müller
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Rund 777.000 Euro investiert die Stadt in die neue Kunstmeile zwischen Kunsthalle und Chinesentempel. Diese Summe löst Freude bei den Planern aus.

Emden - Bald geht es richtig los: Voraussichtlich Mitte Mai soll in der Emder Innenstadt der Bau der neuen Kunstpromenade beginnen. Das teilte die Stadt am Mittwoch, 17. April 2024, mit. Diese Meile erstreckt sich entlang des Stadtgrabens vom Henri-Nannen-Platz auf der Hahnschen Insel vor der Kunsthalle bis zum Knotenpunkt am Chinesentempel. Dieser etwa 190 Meter lange Abschnitt an der Jungfernbrückstraße soll komplett neu gestaltet werden.

Diesen Plan hat die Stadt schon seit langer Zeit. Sie will vor allem die Aufenthaltsqualität in diesem Bereich erhöhen und dem Areal entlang des Weges vom Hauptbahnhof in die Innenstadt einen repräsentativen Charakter geben. Die Wege sollen anders geführt werden, es sollen Sitzmöglichkeiten geschaffen und die Bushaltestelle „Kunsthalle“ umgebaut werden. Auch eine neue und schicke Beleuchtung ist geplant.

Bäume fielen schon im Februar

Erste Vorbereitungen für die Kunstpromenade hatte die Stadt schon im Februar getroffen. Sie ließ in dem Bereich insgesamt 23 Bäume fällen. Das hatte auch für Kritik in der Bevölkerung gesorgt. Dieser Aktion war auch die kleine Allee gegenüber des Chinesentempels zum Opfer gefallen, die an heißen Tagen im Sommer Schatten spendete. Die gefällten Bäume sollen laut Stadt durch Neuanpflanzungen ersetzt werden.

Im Februar hatte eine Fachfirma insgesamt 23 Bäume im Abschnitt zwischen Chinesentempel und Henri-Nannen-Platz gefällt. Foto: Hanssen/Archiv
Im Februar hatte eine Fachfirma insgesamt 23 Bäume im Abschnitt zwischen Chinesentempel und Henri-Nannen-Platz gefällt. Foto: Hanssen/Archiv

Laut Mitteilung der Stadt, hat der Verwaltungsausschuss des Emder Rates - das ist das wichtigste Gremium zwischen den Ratssitzungen - am Montag den Auftrag für die Kunstpromenade vergeben. Offiziell wird das Vorhaben etwas sperrig als „Revitalisierung und Neugestaltung der Uferpromenade Jungfernbrückstraße“ bezeichnet.

Kosten sind günstiger als kalkuliert

Den Zuschlag erhielt die Firma Tellbau aus Norden. Die Auftragssumme beträgt rund 777.000 Euro. „Wir freuen uns, dass das Ausschreibungsergebnis damit unter dem kalkulierten Wert geblieben ist“, schreibt die Pressestelle der Stadt. Den Angaben zufolge werden die Arbeiten etwa drei bis vier Monate dauern.

Dieser Plan verdeutlicht die neue Wegeführung entlang der Kunstpromenade. Grafik: Scape Landschaftsarchitekten
Dieser Plan verdeutlicht die neue Wegeführung entlang der Kunstpromenade. Grafik: Scape Landschaftsarchitekten

Die Kunstpromenade ist Teil des Programms „Grünes Band“ der Stadt. Zwei Drittel der Kosten fließen als Zuschüsse des Bundes und des Landes aus dem Förderprogramm „Zukunft Stadtgrün“. Das übrige Drittel muss die Stadt selbst aufbringen.

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