Ischgl  Vorfall in Ischgl: Störte die Letzte Generation gezielt ein Konzert von Andreas Gabalier?

Karolin Nemitz
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Von Karolin Nemitz
| 16.04.2024 14:32 Uhr | 0 Kommentare | Lesedauer: ca. 2 Minuten
Die Show von Andreas Gabalier wurde am Sonntag von Klimaaktivisten unterbrochen. Foto: dpa/Jörg Carstensen
Die Show von Andreas Gabalier wurde am Sonntag von Klimaaktivisten unterbrochen. Foto: dpa/Jörg Carstensen
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In der Vergangenheit hatte sich Andreas Gabalier mehrfach über Klimaaktivisten geäußert. Nun störten Mitglieder der Letzten Generation einen Auftritt des Schlagersängers. Galt die Aktion Gabalier persönlich?

Mit zum Teil polarisierenden Aktionen setzen sich die Mitglieder der Letzten Generation für mehr Klimaschutz ein. So störten sie mehrfach Reden von Politiker, bewarfen Gemälde mit Kartoffelbrei oder beschmierten das Brandenburg Tor mit Farbe. Die neueste Aktion galt nun dem Volkssänger Andreas Gabalier.

Die Aktivisten sprangen dabei am vergangenen Sonntag auf die Bühne, präsentierten ihre Plakate und warfen mit Konfetti. Die Protestaktion dauerte knapp eine Minute, bevor das Security-Personal die Mitglieder der Letzten Generation von der Bühne holte. Der Volkssänger kommentierte die Störung mit dem Satz: „Vielleicht ist das eine Faschingseinlage oder so.“

Die Mitglieder der Letzten Generation erklärten auf X auf ihre Aktion: „Unser Protest richtet sich nicht gegen Andreas Gabalier, seine Musik oder die Fans. Wir haben keine Zeit mehr zu verlieren und müssen jede Möglichkeit nutzen, um auf den drohenden Klimakollaps aufmerksam zu machen.“

Doch ganz so unwahrscheinlich ist es nicht, dass die Letzte Generation sich genau den Volkssänger als Opfer suchten. So äußerte sich dieser im vergangenen Sommer negativ zu den Aktionen der Klimaaktivisten: „Seit Jahren kommen meine Fans friedlich zu meinen Konzerten und gehen auch wieder friedlich nach Hause. Nicht ein einziger hat sich zum Beispiel heute auf die Straße geklebt“.

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