Stuhr  Unfall mit Schwertransporter auf A1 bei Bremen: ein Fahrer leicht verletzt

Lars Pingel
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Von Lars Pingel
| 10.04.2024 09:00 Uhr | 0 Kommentare | Lesedauer: ca. 2 Minuten
Die Aufräumarbeiten nach einem Unfall auf der A1 im Bereich der Gemeinde Stuhr liefen am Mittwoch bis in die Mittagsstunden. Foto: NORD-WEST-MEDIA TV
Die Aufräumarbeiten nach einem Unfall auf der A1 im Bereich der Gemeinde Stuhr liefen am Mittwoch bis in die Mittagsstunden. Foto: NORD-WEST-MEDIA TV
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Auf der Autobahn 1 sind zwischen dem Dreieck Stuhr und der Anschlussstelle Brinkum zwei Lkw kollidiert. Es enstand hoher Sachschaden.

Auf der Autobahn A1 ist der Fahrer eines niederländischen Schwertransports bei einem Unfall im Bereich der Gemeinde Stuhr leicht verletzt worden. Er war mit einem weiteren Lkw kollidiert, dessen Fahrer unverletzt blieb. Das teilte die Polizeiinspektion Delmenhorst/Oldenburg-Land/Wesermarsch mit. Nach dem Unfall, der sich am frühen Mittwochmorgen gegen 3.15 Uhr ereignet hatte, war die A1 zunächst voll gesperrt. Später wurde der Verkehr in die Richtungen Hamburg und Osnabrück einspurig an der Unfallstelle vorbeigeleitet. Die Bergungsarbeiten seien abgeschlossen. Um 14 Uhr wurde die A1 laut Polizei zwischen Bremen-Brinkum und dem Dreieck Stuhr wieder freigegeben.

Ein 35-jähriger Mann aus den Niederlanden habe die Autobahn mit einem Militär-Schwertransport in Richtung Hamburg befahren, teilte die Freiwilige Feuerwehr Stuhr mit. Aufgrund eines Defekts an einem Reifen der Sattelzugmaschine sei er zwischen dem Dreieck Stuhr und der Anschlussstelle Brinkum vom rechten Fahrstreifen abgekommen. Laut Polizei kollidierte der Schwertransport zunächst seitlich mit dem Sattelzug eines 45-Jährigen aus Polen. Beide Fahrzeuge seien anschließend nach links geraten und in die Mittelschutzplanke geraten, die teilweise durchbrochen worden sei. Die Fahrerkabine des 45-Jährigen riss ab und blieb auf der Richtungsfahrbahn Osnabrück liegen. Der Fahrer habe nur leichte Verletzungen erlitten, er sei nicht eingeklemmt gewesen und mit einem Rettungswagen in ein Krankenhaus gefahren worden. Der 35-Jährige blieb unverletzt.

Der Mercedes eines 55-jährigen Delmenhorsters, der hinter den beiden Sattelzügen gefahren war, sei durch Trümmerteile beschädigt worden, teilte die Polizei weiter mit. Das gelte zudem für den Sattelzug eines 40-Jährigen aus Estland und das Fahrzeug eines 49-Jährigen aus Oldenburg. Beide waren auf der anderen Fahrbahn in Richtung Osnabrück unterwegs. Die Polizei schätzt, dass insgesamt ein Schaden von etwa 100.000 Euro entstanden sei. An der Unfallstelle waren rund 40 Einsatzkräfte der Ortsfeuerwehr Groß Mackenstedt und der Berufsfeuerwehr Bremen tätig. Zudem fuhren die Besatzungen von vier Rettungswagen und einem Notarzteinsatzfahrzeug den Einsatzort an.

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