0:2-Niederlage in der Landesliga Einmal Latte, einmal Pfosten – Firrel mit Pech in Wilhelmshaven
Die Partie musste nach den Regenfällen auf Kunstrasen verlegt werden. Der Gastgeber schnappte sich die Tabellenführung. Die Ostfriesen kamen aber auch für Punkte infrage.
Wilhelmshaven - Nach dem Bezirkspokal-Halbfinaleinzug am Samstag war Grün-Weiß Firrel auch am Ostermontag in der Fußball-Landesliga fast erfolgreich – aber nur fast. Nach einem couragierten Auftritt mit einem Latten- und einem Pfostentreffer unterlagen die Ostfriesen beim Titelanwärter SV Wilhelmshaven, der sich mit dem 2:0-Heimsieg auf Platz eins vorschob. Die Partie wurde am Montag auf den Kunstrasen an der Freiligrathstraße verlegt, weil der Rasen im Jadestadion nach den Regenfällen nicht bespielbar war.
Spieldaten
Firrel: Hellmers; Gereke, Schouwer, Steinheuser (64. Suda), Koch, Röbke, Olybrs, Janßen (84. J. Grotlüschen), Karius (64. Härtel), Berghaus (64. Borgman).
Tore: 1:0 El Mhamdi (26.), 2:0 Rister (Foulelfmeter, 51.).
„Schade, dass wir nichts mitgenommen haben. Denn wir haben ein gutes Auswärtsspiel gezeigt“, sagte Firrels Trainer Bernd Grotlüschen. Sein Team besaß auch die erste der wenigen Großchancen in der Partie. Nach einer Flanke nahm Jendrik Janßen den Ball volley – er knallte an die Latte (11.). Achraf El Mhamdi besaß danach dann einen Hochkaräter für die Gastgeber, scheiterte aber an Keeper Jann Hellmers (22.).
Zugang aus Spanien trifft
Vier Minuten später ließ der Niederländer, der im Winter aus einer spanischen Fußballakademie nach Wilhelmshaven gewechselt war, Hellmers keine Chance. Aus dem Gewühl zog er ab, der Ball schlug aus sieben Metern flach zum 1:0 ein. Danach wurde der SV etwas spielbestimmender, eine Chance hatte aber noch der Gast. Michael Olbrys verfehlte mit einem Kopfball mit dem Rücken zum Tor stehend das Gehäuse.
Zu Beginn der zweiten Halbzeit erhielt der SVW dann einen Elfmeter, nachdem Lukas Koch Gegenspieler Jan Speer gefoult hatte. Torjäger Tim Rister verwandelte sicher zum 2:0 (51.). Er vergab danach noch eine Großchance. Firrel startete dann aber eine kleine Druckphase, auch nachdem dreimal gewechselt worden war (64.). Ein Schuss von Lasse Härtel landete dabei am Innenpfosten. Danach war die Partie wieder ausgeglichen, große Chancen gab es nicht mehr. Ansonsten war die intensive Partie in der zweiten Halbzeit auch von etwas Hektik geprägt.
„Wir haben das gut gemacht. Aber irgendwie sollte es heute nicht sein. Wilhelmshaven hatte nicht viel mehr Chancen, aber gewinnt. Wenn man oben steht, gehen die Dinger dann eben auch mal eher rein“, sagte Firrels Trainer Bernd Grotlüschen.