30:40 in Hildesheim OHV Aurich hält beim Spitzenreiter eine Halbzeit mit
Im Hinspiel konnten die Ostfriesen die Liga-Überflieger sogar das ganze Spiel ärgern, verpassten knapp ein Remis. Das lag diesmal nicht in der Luft. Denn nach der Pause wurde es deutlich.
Hildesheim - Die erwartete klare 30:40-Niederlage mussten die Handballspieler des OHV Aurich am Sonntagabend im Auswärtsspiel der 3. Liga, Staffel Nord-West, beim Spitzenreiter HC Eintracht Hildesheim hinnehmen. Zum Seitenwechsel führten die Gastgeber vor 1101 Zuschauern in der Volksbank-Arena nur knapp mit 18:16 Toren. Trotz der Niederlage behält die Mannschaft von Trainer Pedro Alvarez den sechsten Tabellenplatz. „Hildesheim war die bessere Mannschaft und hat verdient gewonnen, allerdings mit einigen Toren zu viel“, zog Aurichs Teammanager Ewald Meyer nach dem Schlusspfiff Bilanz.
Spieldaten
Aurich: Kuksa, Jungvogel, Ebeling (beide nicht eingesetzt); de Buhr (1), Reshöft, L. Meinke (1), Fujita (4),Vorontsov (2), H. Stoehr (1), Hertlein (7), Polishchuk (12 , davon 2 Siebenmeter), Molnar (1),Puljic (1), Crnic.
Zeitstrafen: Hildesheim (3 ), Aurich (6).
Rote Karte: Reshöft (OHV Aurich)
Siebenmeter: Hildesheim 2/ 2 verwandelt, Aurich 3 /2 verwandelt.
Spielfilm: 3:2 (7.), 10:6 (17.), 13:11 (23.), 18:16 (30.), 23:17 (35.), 29:22 (44.), 32:25 (49.), 40:30.
Zuschauer: 1101.
Auch ohne die erkrankten Kevin Wendlandt und Marcell Hegyi lieferte der OHV Aurich beim Spitzenreiter im ersten Abschnitt ein Spiel auf Augenhöhe. Polishchuk brachte den OHV mit 1:0 in Führung, doch danach übernahmen die Gastgeber die Initiative. Doch die Ostfriesen blieben dran, trotz einiger Fehlwürfe von Polishchuk, Hertlein und Fujita ließen die Gastgeber nicht zu weit enteilen. Aurichs Abwehr arbeitete sehr gut und vor einem sicheren Torhüter Edgars Kuksa schnell auf den Beinen. Mit einem Rückstand von nur zwei Toren ging es beim 16:18 in die Pause.
Nach dem Wechsel schwanden bei den Gästen zusehends die Kräfte, Hildesheim zog gleich auf 23:17 davon, diese Differenz hielt der OHV trotz zehn Paraden des gegnerischen Torhüters bis zum 26:32 in der 51. Minute. In der Endphase waren die Gastgeber erfolgreicher und feierten einen 40:30-Sieg.