Wärme und Energie  EWE-Zukunftsleitung – heute Startschuss in Jemgum

Vera Vogt
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Von Vera Vogt
| 18.03.2024 10:56 Uhr | 0 Kommentare | Lesedauer: ca. 2 Minuten
Der niedersächsische Energieminister Christian Meyer (rechts) und EWE-Vorstandsvorsitzender Stefan Dohler sind in Jemgum. Foto: Ortgies
Der niedersächsische Energieminister Christian Meyer (rechts) und EWE-Vorstandsvorsitzender Stefan Dohler sind in Jemgum. Foto: Ortgies
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Ein großer Sprung für die Energiewende: Die EWE lädt zum Gas-Speicher in Jemgum ein. Grund ist die Zukunftsleitung von Wilhelmshaven nach Nüttermoor und Jemgum. Weil kommt auch.

Jemgum - Versorgungssicherheit und Wasserstoff-Vision: Am Montag, 18. März 2024, lädt die EWE zum Gasspeicher in Jemgum ein, um die fertige Zukunftsleitung zu feiern. Die 70 Kilometer lange Gasanbindungsleitung von Sande im Raum Wilhelmshaven in den Landkreis Leer (GWL) zu den Speichern in Nüttermoor und Jemgum stehe nicht nur für Versorgungssicherheit, „sondern öffnet auch die Türen für eine nachhaltige Zukunft mit grüner Wasserstoffenergie“, schreibt der Konzern.

Ende Januar teilte die EWE mit, dass die Zukunftsleitung die nötige Kapazität habe, regasifiziertes LNG aus Wilhelmshaven zu den Erdgasspeichern in Nüttermoor und Jemgum im Landkreis Leer zu transportieren und Energie für mehr als vier Millionen Haushalte bereitzustellen. „Steht kurzfristig eine sichere Versorgung mit Erdgas im Fokus, ist bereits ab 2028 der Transport von klimaneutralem Wasserstoff über die H2-ready gebaute Leitung denkbar“, so die EWE seinerzeit. Das Projekt und die daraus gewonnenen Erkenntnisse markierten einen Fortschritt für die Energiewende und zeigten den Weg in eine grüne Wasserstoffzukunft auf.

Einige Gäste in Jemgum

Unter anderem der niedersächsische Energieminister Christian Meyer und EWE-Vorstandsvorsitzender Stefan Dohler sind in Jemgum, um auf die strategische Bedeutung und Perspektiven des Projektes einzugehen. Es soll dabei nicht nur um technische Aspekte und Herausforderungen des Projekts gehen, sondern es sollen auch die Visionen für die Zukunft thematisiert werden: Wie kann die EWE-Zukunftsleitung die Transformation des Energiesystems unterstützen und beschleunigen? Welche Rolle spielt grüner Wasserstoff in der Energiewende?Ministerpräsident Stephan Weil ist außerdem beim anschließenden Festakt dabei.

Um unter anderem mit Weil ins Gespräch zu kommen, wollen auch Landwirte, die im LSV (Land schafft Verbindung) organisiert sind, zu dem Treffen hinzukommen. Sie wollen „die Gelegenheit unseres Festakts nutzen“, um kurz das Gespräch mit dem Ministerpräsidenten unter anderem zum Thema Agrardiesel zu suchen und „den Festakt dann aber weiter nicht stören“, schrieb ein EWE-Sprecher.

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