Aurich siegt 33:27  OHV entledigt sich der Abstiegssorgen – zwei Kuksa-Tore

Theo Gerken
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Von Theo Gerken
| 17.03.2024 20:21 Uhr | 0 Kommentare | Lesedauer: ca. 3 Minuten
Ryuga Fujita war mit zehn Toren bester Werfer. Foto: Doden, Blomberg
Ryuga Fujita war mit zehn Toren bester Werfer. Foto: Doden, Blomberg
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Aurich besiegte in der 3. Handball-Liga Fredenbeck am Sonntagabend nach einem Vier-Tore-Rückstand noch mit 33:27. Mehr als 1000 Zuschauer kamen.

Aurich - Völlig befreit von den Sorgen um den Klassenerhalt tanzten die Spieler des Handballdrittligisten OHV Aurich am Sonntagabend nach dem am Ende noch deutlichen 33:27- Erfolg im Punktspiel der dritten Liga, Staffel Nord-West, über den VfL Fredenbeck durch die Auricher Sparkassen-Arena. Nach anfänglichen Schwierigkeiten mit dem Gegner fand die Mannschaft von Trainer Pedro Alvarez immer besser ins Spiel und hatte bis zum Seitenwechsel den anfänglichen Rückstand von 7:11 Toren nicht nur ausgeglichen, sondern in einen eigenen 16:15-Vorsprung gedreht.

Mit 1050 Zuschauer war die Arena recht gut gefüllt. Mit dem Sieg festigte der OHV den sechsten Tabellenplatz und dürfte mit dem Abstieg nichts mehr zu tun haben. Zufrieden äußerte sich auch Aurichs Teammanager Ewald Meyer: „Wir sind nicht so gut ins Spiel gekommen, haben viele Fehler gemacht, uns dann aber gesteigert und am Ende auch in dieser Höhe verdient gewonnen.“

OHV-Kapitän Kevin Wendlandt erzielte am Sonntag fünf Tore. Foto: Doden, Blomberg
OHV-Kapitän Kevin Wendlandt erzielte am Sonntag fünf Tore. Foto: Doden, Blomberg

Umstellung in der Abwehr funktionierte

Der neue Trainer der Gäste, Jörg Rademacher, agierte von Beginn an mit einer 5+1-Deckungsformation und wollte damit den wurfstarken rechten Rückraumspieler des OHV, Rostyvlas Polishchuk, nicht zur Entfaltung kommen lassen. Nach einigen Fehlpässen im Auricher Angriff lagen die Gäste plötzlich mit 8:5 vorne. Bei zwei Zeitstrafen gegen Kevin Wendlandt und Marcell Hegyi agierten die Gäste mit zwei Kreisläufern und blieben bis zum 12:8 weiter mit vier Treffern vorne. Doch nach einer Auszeit des VfL Fredenbeck stellte Aurichs Trainer seine Abwehr auf ein 6:0-Formation um. Der OHV holte Tor um Tor auf, nach 25 Minuten glich Jorit Reshöft zum 13:13 aus, und dann markierte Aurichs am Sonntag mit zehn Toren stärkster Werfer Ryuga Fujita den 14:13-Führungstreffer und das 15:13.

Spieldaten

Aurich: Kuksa (2), Ebeling (nur bei einem Siebenmeter); de Buhr, Reshöft (2), Wendlandt (5), Fujita (10),Vorontsov (6, davon 3 Siebenmeter), H. Stoehr, Dannehl, Hertlein (3), Polishchuk (4), Molnar (n.e.), Hegyi, Crnic, S. Stoehr (1), Puljic.

Spielfilm: 3:2 (7.), 7:11 (20.), 13:13 (26.), 16:15 (30.), 20:19 (39.), 28:24 (52.), 32:24 (57.), 33:27.

Zeitstrafen: Aurich (5), Fredenbeck (4).

Zuschauer: 1050

Siebenmeter: Aurich 4 / 3 verwandelt, Fredenbeck 3 / 3 verwandelt.

Konsequent setzte Gästetrainer Jörg Rademacher nach der Halbzeitpause (16:14 für den OHV) sieben Feldspielern ein und nahm den Torhüter aus dem Spiel. Das ging lange gut, seine Mannschaft geriet gegen die immer stärker werdenden Gastgeber nicht allzu weit in den Rückstand, doch nach drei Fehlwürfen auf das leere Fredenbecker Tor avancierte Edgars Kuksa zum erfolgreichen Torschützen über die Entfernung von 40 Metern. Unter dem Beifall der Auricher Fans gelangen ihm zwei Treffer in das leere Gästegehäuse.

Die Stimmung in der Arena wurde immer besser, auch das „Zusammenspiel“ von Hallensprecher Heino Krüger bei der Bekanntgabe Auricher Torschützen klappte sehr gut. Die Fans durften jeweils den Nachnamen aus voller Kehle und mit viel Begeisterung dem gesamten Publikum mitteilen.

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