Hamburg  Mit diesem Personal planen ARD und ZDF ihre EM-Übertragungen

Alexander Barklage
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Von Alexander Barklage
| 16.03.2024 13:40 Uhr | 0 Kommentare | Lesedauer: ca. 3 Minuten
Esther Sedlaczek und Bastian Schweinsteiger moderierten schon bei der WM 2022 zusammen für die ARD. Foto: dpa/Robert Michael
Esther Sedlaczek und Bastian Schweinsteiger moderierten schon bei der WM 2022 zusammen für die ARD. Foto: dpa/Robert Michael
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Die ARD geht in die heiße Phase der EM-Planung. Laut „Sport-Bild“ steht auch fest, wer die Spiele kommentieren und im Stadion die Interviews machen soll. Auch beim ZDF stehen Personalien fest.

In knapp drei Monaten beginnt die Fußball-EM 2024 in Deutschland. Das europäische Fußball-Großereignis findet vom 14. Juni bis 14. Juli in zehn deutschen Städten statt. Insgesamt werden vier verschiedene TV-Sender die 51 EM-Partien übertragen.

Die beiden öffentlich-rechtlichen Sender ARD und ZDF haben sich die Rechte für 34 der 51 Partien gesichert. Wie die „Sport-Bild“ erfahren haben will, steht bei der ARD fest, wer die Partien kommentieren wird und welche Moderatoren am Spielfeldrand stehen werden. Wie schon bei der WM 2022 in Katar wird demnach Esther Sedlaczek moderieren. Sie wird sich mit Alexander Bommes abwechseln. ARD-Experte bleibt Ex-Weltmeister Bastian Schweinsteiger.

Als Kommentatoren stehen der ARD Tom Bartels, Gerd Gottlob und Christina Graf zur Verfügung. Neu ist, dass es keine Talkrunde mit Experten geben wird. Diese werden dieses Mal als Co-Kommentatoren eingesetzt. Es handelt sich dabei um Almuth Schult, Thomas Broich, Sami Khedira und Thomas Hitzlsperger.

Die Interviews aus dem deutschen Quartier in Herzogenaurach soll Lea Wagner führen. Beim ZDF wird das Sven Voss übernehmen. Im Gegensatz zum ZDF wird die ARD kein festes Studio haben. Das Zweite wird wahrscheinlich ihr Studio in Berlin haben. Von dort werden Kathrin Müller-Hohenstein und Jochen Breyer durch die Übertragungen führen.

Als Experten stehen Per Mertesacker und Christoph Kramer zur Verfügung. Das ZDF setzt auf die etablierten Kommentatoren Oliver Schmidt, Claudia Neumann und Martin Schneider. Als Co-Kommentator steht ihnen Hanno Balitsch zur Seite. Für die Interviews aus den Stadien sind Lena Kesting und Amelie Stiefvatter vorgesehen.

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Das Erste und das Zweite werden alle Spiele der deutschen Mannschaft, das Eröffnungsspiel, die Halbfinals und das Endspiel übertragen. Das Eröffnungsspiel der EM zwischen Deutschland und Schottland am 14. Juni zeigt das ZDF (21 Uhr). Die Partien gegen Ungarn (19. Juni, 18 Uhr) und gegen die Schweiz (23. Juni, 21 Uhr) zeigt die ARD. Das Achtel- und Halbfinale des DFB-Teams würde dann das ZDF übertragen. Ein Viertelfinale der Nagelmann-Elf und ein mögliches Endspiel am 14. Juli in Berlin die ARD.

Die beiden öffentlich-rechtlichen Sender haben dafür Sublizenzen von der Telekom erworben, die sich 2019 überraschend die kompletten Medienrechte für das Turnier vom europäischen Fußball-Verband UEFA gesichert hatte. Auf Magenta TV laufen alle 51 Spiele. RTL überträgt 12 Spiele.

Der Bonner Konzern wird über sein kostenpflichtiges Streaming-Angebot MagentaTV alle 51 Spiele übertragen, darunter fünf Begegnungen exklusiv. Weitere zwölf Spiele sind im Free-TV bei RTL zu sehen. Für die EM gehen die Telekom und RTL eine umfassende Kooperation ein. Die beiden Unternehmen werden unter anderem ein TV-Studio und weite Teile der Produktionsinfrastruktur gemeinsam am RTL-Standort Köln betreiben. 

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