Premiere in 2024 Firrel eröffnet am Sonntag den „Heimspiel-Marathon“
Die beiden ostfriesischen Fußball-Landesligisten GW Firrel und TuS Esens haben an diesem Wochenende Heimrecht. Der eine ist dieses gewohnt, der andere nicht.
Firrel/Esens - Grün-Weiß Firrel eröffnet an diesem Sonntag den „Heimspiel-Marathon“. Sechs Partien hat der ostfriesische Fußball-Landesligist erst absolviert, zehn gilt es noch bis Ende Mai auszutragen. Am Sonntag um 15 Uhr ist der SV Holdorf zu Gast, der mit einem Sieg wieder an den Ostfriesen vorbeiziehen könnte. Das möchten die Grün-Weißen natürlich verhindern – mehr noch. „Wir wollen uns von der Abstiegszone weiter absetzen. Dafür ist ein Sieg Pflicht. So gehen wir die Partie auch an“, sagt Trainer Bernd Grotlüschen vor dem sogenannten „Sechs-Punkte-Spiel“. Bereits am Sonnabend hat der zweite ostfriesische Fußball-Landesligist ein Heimspiel. Der TuS Esens empfängt um 16 Uhr den SC Melle.
Die bisherige Heimspiel-Bilanz von GW Firrel kann sich sehen lassen. Vier der sechs Partien konnten gewonnen werden. In der Fremde gab es dagegen in elf Partien nur zwei Siege und elf Punkte. Das Missverhältnis von zehn Heim- und fünf Auswärtsspielen in der restlichen Spielzeit dürfte für das Team von Trainer Bernd Grotlüschen also von Vorteil sein.
Unsere Tipps
Firrel – Holdorf 3:1. Die Gastgeber dürften im ersten Heimspiel seit fast fünf Monaten besonders motiviert sein. Mehrere Tore und drei Punkte sind möglich.
Esens – Melle 1:3. Gegen Spitzenmannschaften sah Esens bislang recht gut aus, es gab knappe Niederlagen oder Unentschieden. Auch gegen Melle ist was möglich, dafür muss aber vieles passen.
Esens spielt wieder offensiver
Nur noch fünf Heimspiele dagegen hat der TuS Esens in der Landesliga. Das nächste an diesem Sonnabend dürfte ein besonders schweres werden. Der SC Melle 03 befindet sich in starker Form – auch wenn das Verfolgerduell am Mittwoch gegen Holthausen Biene mit 2:4 verloren ging. Der SC konnte nur zwei der ersten acht Partien gewinnen, hat sich mittlerweile aber bis in die Top-Vier vorgearbeitet. Auch wenn Melle im Winter mit Maik Emmrich, der mit 15 Treffern noch immer die Landesliga-Torjägerliste anführt, einen wichtigen Mann an den SV Rödinghausen verlor, hat der SC eine hohe individuelle Qualität.
Der TuS hat Respekt vor dem Gegner, will sich aber nicht verstecken. „Wir werden wieder etwas offensiver auftreten als beim 0:5 in Nordhorn vergangener Woche“, macht Esens-Coach Ralf Backhaus klar. Thema in dieser Trainingswoche war auch das mannschaftliche Auftreten. „Bei einem Rückstand kämpft jeder für sich, zieht sich in sein Schneckenhaus zurück“, merkt Ralf Backhaus an. „Wir müssen uns gegenseitig mitziehen. Dann ist auch gegen Melle was möglich.“