Köln Detail-Fehler bei „Bares für Rares”: Verkäufer entgehen 85.000 Euro
Bei „Bares für Rares“ kassieren Verkäufer häufig große Summen – manchmal bleibt der Verkaufswert aber unter der Expertise. In dem Fall eines Paares aus Hessen ist die Einschätzung wegen eines fehlenden Details nochmal stark gesunken.
Doris und Dieter Machill sind für die ZDF-Sendung „Bares für Rares“ extra rund zwei Stunden gefahren, um ein Ölgemälde zu verkaufen. Dieses zeigt die Infantin Isabella von Spanien. Als sie dem Experten Albert Maier das seltene Exemplar präsentierten, zeigte er sich begeistert. Alleine der Rahmen sei laut seiner Expertise schon 1500 Euro wert. Er erwähnte einen Betrag von bis zu 100.000 Euro – wenn da nicht ein fehlendes Detail wäre.
Auf der Rückseite des Motivs stand zwar der Name des Künstlers Bartolomeo Gonzalez, als der Experte sich das Kunstwerk nochmal genauer anschaute, fiel ihm aber auf, dass der Künstler sein Gemälde nicht signiert hatte. Der Schätzwert betrug aufgrund dieses fehlenden Details nur noch 10.000 bis 15.000 Euro. Ohne Signatur ist das Gemälde somit rund 85.000 Euro weniger wert.
Diese Nachricht enttäuschte die Verkäufer erstmal, doch sie entschieden sich trotzdem für den Verkauf. Händlerin Susanne Steiger ersteigerte das Werk für 8500 Euro. Am Ende erinnerte sich das Ehepaar daran, dass sie sich vor der Expertise „für jedes Jahrhundert des Gemäldes 1000 Euro“ also circa 4000 Euro erhofft haben und sind froh über den Verkauf.
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