Berlin  Beamte bekommen ab März mehr Geld: So profitieren Kanzler Scholz und sein Kabinett

Jakob Patzke
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Von Jakob Patzke
| 28.02.2024 12:25 Uhr | 0 Kommentare | Lesedauer: ca. 2 Minuten
Bekommen ab dem 1. März 2024 mehr Geld: Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck, Bundeskanzler Olaf Scholz und Bundesfinanzminister Christian Lindner (v.l.n.r.). Foto: dpa/Michael Kappeler
Bekommen ab dem 1. März 2024 mehr Geld: Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck, Bundeskanzler Olaf Scholz und Bundesfinanzminister Christian Lindner (v.l.n.r.). Foto: dpa/Michael Kappeler
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Ab dem 1. März 2024 steigen die Grundgehälter für bestimmte Beamte in Deutschland. Das gilt auch für Bundeskanzler Olaf Scholz und sein Kabinett. Wie viel mehr Geld bekommen die Politiker ab dem kommenden Monat?

Bundesbeamte, Richter und Soldaten: Sie erhalten ab dem 1. März 2024 eine höhere Besoldung. Diese setzt sich aus einem Anstieg der Grundgehälter um 5,3 Prozent und einem monatlichen Sockelbetrag von 200 Euro zusammen. Hinzu kommt die Inflationsprämie, die die Beamten in mehreren Einmalzahlungen von insgesamt 3000 Euro erhalten.

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Allerdings profitieren nicht nur die genannten Beamtengruppen von der Besoldungserhöhung. Auch Bundeskanzler Olaf Scholz, sein Kabinett und Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier bekommen mehr Gehalt.

Nach Angaben des Bundes der Steuerzahler (BdST) bekam Kanzler Scholz bislang ein monatliches Amtsgehalt von 20.702 Euro. Ab dem 1. März erhält der SPD-Politiker gut 1381 Euro mehr pro Monat (6,67 Prozent). Damit erhöht sich die Summe auf insgesamt 22.083 Euro. Hinzu kommt eine steuerfreie Dienstaufwandsentschädigung von rund 12.271 Euro im Jahr.

Die Minister der Ampel-Koalition erhalten zwar etwas weniger Gehalt als der Bundeskanzler, dennoch können auch sie sich auf eine Gehaltserhöhung ab dem kommenden Monat freuen. Laut BdST erhielten sie bislang rund 16.815 Euro pro Monat. Mit der Besoldungserhöhung kriegen sie nun 1174 Euro mehr (6,98 Prozent), wodurch sie auf einen monatlichen Lohn von 17.990 Euro kommen. Zudem steht auch ihnen eine jährliche steuerfreie Pauschale in Höhe von gut 3681 Euro zu.

Das Amtsgehalt von Bundespräsident Steinmeier steigt ebenfalls. Derzeit erhält er noch rund 21.625 Euro im Monat. Mit der Erhöhung der Beamtenbesoldung kommt das Staatsoberhaupt ab dem 1. März auf 23.003 Euro. Das ist ein Plus von 1378 Euro beziehungsweise 6,37 Prozent.

Wie die „Bild“ weiter ausführt, haben die höheren Beamtengehälter auch Einfluss auf die Pensionen der Politiker. Nach einer vierjährigen Legislaturperiode haben die Regierungsmitglieder einen Anspruch auf 27,74 Prozent ihrer Amtsgehälter. Für Bundeskanzler Scholz bedeutet dies, dass er nach vier Jahren Amtszeit eine Pension von monatlich 6117 Euro statt der bisherigen 5734 Euro bekommt. Darüber hinaus erhöht sich dieser Betrag künftig um 527 Euro für jedes weitere Amtsjahr. Bislang waren es 494 Euro.

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Die Minister erhalten nach einer Amtszeit von vier Jahren wiederum Anspruch auf ein Ruhegehalt von 4982 Euro statt der bisherigen 4656 Euro monatlich. Für jedes weitere Jahr im Amt erhöht sich dieser Betrag um 430 Euro, zuvor waren es 401 Euro.

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