Hamburg  Herbert Grönemeyer bringt alten WM-Hit neu heraus – Fans sind enttäuscht

Patrick Kern
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Von Patrick Kern
| 23.02.2024 13:49 Uhr | 0 Kommentare | Lesedauer: ca. 2 Minuten
Herbert Grönemeyer im Jahr 2022 bei einem Autritt bei „Wetten, dass..?“. Foto: dpa/Philipp von Ditfurth
Herbert Grönemeyer im Jahr 2022 bei einem Autritt bei „Wetten, dass..?“. Foto: dpa/Philipp von Ditfurth
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Die Zusammenarbeit mit Rappern verhalf mehreren altbekannten Künstlern zuletzt zu großem Erfolg. Nun versucht es auch Herbert Grönemeyer mit einem Rap-Feature bei seinem WM-Song „Zeit, dass sich was dreht“. Doch Fans haben sich davon mehr erhofft.

Der Song „Zeit, dass sich was dreht“ von Herbert Grönemeyer übernahm im Jahr 2006 nicht nur die Spitze der Charts und erreichte Platin, sondern wurde gleichzeitig zur Hymne der Fußball-Weltmeisterschaft 2006.

Nun, 18 Jahre später, hat der Song eine Neuauflage bekommen. Zusammen mit dem deutschen Rapper $oho Bani präsentiert der 67-jährige Musiker seinen alten Hit in neuem Gewand. Die Zusammenarbeit wurde bereits vor Tagen angekündigt und mit Spannung erwartet.

Hören Sie die Neuauflage des Grönemeyer-Songs hier:

Nach 13 Stunden erreichte das Musikvideo auf der Videoplattform Youtube bereits Platz eins der Musik-Trends.

Doch einige Fans sind etwas enttäuscht davon, was bei dem Feature am Ende herumgekommen ist. Zwar hört man zwischen den Rap-Parts von $oho Bani den altbekannten Refrain von Grönemeyer – doch eine neu aufgenommene Strophe gibt es von dem gebürtigen Göttinger nicht. Auch ist Grönemeyer nur für wenige Sekunden in dem Musikvideo zu sehen. „Hätte jetzt irgendwie einen Herbert-Grönemeyer-Part erwartet“ und „Dachte, Herbert Grönemeyer singt noch“ ist unter anderem in den Kommentaren zu lesen.

Andere erhoffen sich, dass der Song auch bei der Fußball-Heim-EM im Sommer wieder zum Hit wird: „Macht bitte noch eine EM-Version am besten mit einem Part von Grönemeyer!“, schreibt ein Hörer. Mehr als 800 Nutzer zeigen mittels Like ihre Zustimmung für diese Idee.

Herbert Grönemeyer ist nicht der erste Künstler, der die Zusammenarbeit mit bekannten Rappern sucht. So schaffte es beispielsweise Komiker Otto Waalkes im vergangenen Jahr, zusammen mit Ski Aggu und Joost seinen alten Song „Friesenjung“ zum neuen Sommerhit zu entwickeln. Und auch Udo Lindenberg konnte in Zusammenarbeit mit Apache207 mit dem Song „Komet“ seinen ersten Nummer-eins-Hit landen und gleich mehrere Chartrekorde brechen.

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