Ein Monat nach der Tat Mysteriöser Todesfall in Hage – so ist der Stand der Ermittlungen
Ein Monat nach dem Fund einer leblosen Frau mit Gewaltspuren in Hage bleiben viele Fragen offen. Gleiches gilt für einen weiteren Fall.
Hage - Am Montag, 22. Januar 2024, waren Einsatzkräfte zu einer Notfalltüröffnung in die Harringastraße in Hage gerufen worden. Dort fanden sie eine leblose Frau. Eine Obduktion ergab Angaben der Polizei zufolge „Spuren äußerer Gewalteinwirkung“. Seitdem ist ein Monat vergangen – wie haben sich die Ermittlungen entwickelt?
Bekannt zu der Tat ist bislang Folgendes: Bei dem Opfer handelt es sich um eine 65-jährige Frau. Die Polizei ermittelt wegen eines Tötungsdeliktes. Ob sich die Ermittlungen in Richtung Mord oder beispielsweise in Richtung Totschlag bewegen, darüber sagt die Polizei nichts.
Mehr Fragen als Antworten – auch in Norden
Das ist auch einen Monat nach der Tat weiterhin so. Man mache aktuell keine weiteren Angaben zu dem Fall in Hage, heißt es auf Nachfrage dieser Zeitung am 21. Februar.
Diese Aussage ist deckungsgleich mit einem anderen: Auch zu dem Tötungsdelikt in der Jadestraße im Norder Stadtteil Tidofeld, bei dem eine 62-Jährige zu Tode kam. Anders als bei der Tat in Hage gibt es in Norden aber schon einen Tatverdächtigen: Der 37-jährige Sohn soll seine Mutter umgebracht haben. Der Tatverdächtige wurde noch vor Ort festgenommen. In Hage gibt es offiziell noch keinen Tatverdächtigen und keine Festnahmen.
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