Für die Ehre  Der Geschmack des Ehrenamtes

Manuel Goldenstein
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Von Manuel Goldenstein
| 10.02.2024 09:01 Uhr | 0 Kommentare | Lesedauer: ca. 2 Minuten
Manuel Goldenstein
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Ein Ehrenamt kann sehr schmackhaft sein. So die Empfehlung unseres Kolumnisten in dieser Woche.

Haben Sie sich den Begriff „Ehrenamt“ schon einmal auf der Zunge zergehen lassen? Ein eher weiches Wort mit einer starken Bedeutung. In meinen Augen recht schmackhaft. Es handelt sich bei den Ehrenämtern um Ämter, die ehrenvoll ausgeübt werden. Ehrenvoll für die Person, die es ausübt und ehrenvoll für die Personen, die davon profitieren.

Diejenigen, die davon profitieren, sollten voller Ehre gegenüber den Menschen sein, die sich hingeben für sie. Ehrenamt – ein Amt. Es steckt also auch Arbeit dahinter. Arbeit, die oft im Hintergrund stattfindet und oft nur erahnt werden kann. Ämter werden gebraucht, auch wenn diese unentgeltlich und freiwillig ausgeübt werden. Haben Sie ihr Lebensgericht schon einmal mit Ehrenamt gewürzt? Manchmal reicht bereits eine kleine Prise davon, um das Leben viel schmackhafter zu machen. Der Geschmack kann durch die kleine Prise so gut werden, dass Sie noch viel mehr wollen. Aber nur wenn Sie möchten. Keiner wird Sie dazu zwingen.

Wer jedoch mit einem Ehrenamt anfängt, sollte sich darüber im Klaren sein, dass dieses Zeit und Initiative braucht, die sich nicht von allein einstellen. Es ist ehrenvoll, ein Amt zu bekleiden, bei dem Sie Ihre Zeit und Ihre Initiative einbringen und es ausfüllen. Erst dann wird es auch Sie ausfüllen und zufriedenstellen.

Im Ehrenamt steht man übrigens nie allein am Topf. Es gibt immer genügend Mitstreiter, die an Ihrer Seite stehen und dasselbe Ziel wie Sie verfolgen. Engagieren Sie sich und lassen Sie sich begeistern von einer völlig eigenen Welt, die Ihrem Geschmackssinn gefallen wird.

Vielleicht sind Sie auch bereits ehrenamtlich engagiert – dann danke ich Ihnen und hoffe, dass Sie lange dabei bleiben und Ihr Schaffen Anerkennung findet. Anerkennung, die als Zutat von außen hinzugegeben werden muss, um den Geschmack zu halten.

Geschmackfreies Essen bleibt stehen und verkommt. Also sorgsam mit den Leuten umgehen, die sich einsetzen – oftmals für Dinge, die sonst keiner macht.

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