Hamburg  Louis Klamroth grüßt bei „Hart aber fair“ aus neuem Studio – was sich noch ändert

Kirsten Stünkel
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Von Kirsten Stünkel
| 24.01.2024 21:25 Uhr | 0 Kommentare | Lesedauer: ca. 2 Minuten
„Hart aber fair“-Moderator Louis Klamroth begrüßt seine Gäste nach der Winterpause in einem neuen Studio. Foto: dpa/Carsten Koall
„Hart aber fair“-Moderator Louis Klamroth begrüßt seine Gäste nach der Winterpause in einem neuen Studio. Foto: dpa/Carsten Koall
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Andere Gäste, anderer Look: Die ARD-Talkshow „Hart aber fair“ mit Moderator Louis Klamroth reagiert auf sinkende Einschaltquoten und startet nach der Winterpause mit einigen Veränderungen. Was geplant ist.

Die Macher der ARD-Talkshow „Hart aber fair“ haben die Winterpause für Veränderungen genutzt. Wenn die Politiksendung mit Moderator Louis Klamroth am kommenden Montag, 29. Januar, um 21 Uhr wieder ausgestrahlt wird, soll der Dialog mit den Bürgern stärker in den Fokus rücken.

Sie sollen noch mehr Raum bekommen, wie ARD und Westdeutscher Rundfunk am Mittwoch in Köln mitteilten. „Veränderungen wird es bei der Gäste- und Themenauswahl und der Dramaturgie sowie bei der Gestaltung des Studios und dem Look der Sendung geben.“ Das Format hatte im vergangenen Jahr mit einer sinkenden Einschaltquote zu kämpfen.

Klamroth wird in der Mitteilung zum Neustart der Talksendung zitiert: „‚Hart aber fair‘ wird nicht nur im neuen Gewand daherkommen, sondern auch inhaltlich neue Akzente setzen und digitaler werden. Wir werden viel ausprobieren, darauf freue ich mich.“ Er hatte die Sendereihe Anfang 2023 vom langjährigen Moderator Frank Plasberg übernommen.

Der neue Studioaufbau mit Townhall-Charakter setzt den Angaben zufolge neben der Politik vor allem die Gäste in Szene: „Ihre Stimmen und Perspektiven bekommen einen noch größeren Stellenwert. Dabei werden gesellschaftliche Debattenthemen mit hohem Gesprächswert stärker in den Fokus rücken.“

Einen Neustart gebe es auch in der ARD-Mediathek: „Jeweils am Dienstag finden die Nutzer hier eine von Louis Klamroth kommentierte und durch redaktionelle Inhalte ergänzte Version der Sendung vom Vorabend.“

Der WDR-Programmdirektor Information, Fiktion und Unterhaltung, Jörg Schönenborn, kündigte an: „‚Hart aber fair‘ wird künftig den Anliegen und Fragen der Bürger noch mehr Raum bieten – getreu dem bewährten Motto der Sendung: ‚Wenn Politik auf Wirklichkeit trifft‘“. Dieses Konzept habe man weiterentwickelt, um ein jüngeres Publikum anzusprechen

„Zuschaueranwältin“ Brigitte Büscher ist beim Neustart nicht mehr dabei. Sie hat sich im Dezember vom Fernsehpublikum verabschiedet: „Ich habe gern ein bisschen Wirklichkeit in die Sendung getragen, dass wir es hier miteinander diskutieren konnten. Aber jetzt habe ich mich entschieden, nach – Achtung! – 23 Jahren: Es ist Schluss für mich, ich werde etwas Neues anfangen, auf neue Wege gehen.“

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