Hamburg Mietpreis-Ranking: Das sind die teuersten Städte in Deutschland
Eine Statista-Auswertung zeigt, in welche Städten Mieter die höchsten Preise für Neubauwohnungen zahlen. Eine Stadt im Norden sticht besonders hervor.
2-Zimmer-Wohnungen für mehr als 1000 Euro Kaltmiete sind in Städten wie Hamburg oder Berlin keine Seltenheit mehr. Der Mieterbund befürchtet zudem wegen der Krise am Bau und Hunderttausender fehlender Wohnungen einen weiteren drastischen Anstieg der Mieten.
In einem Statista-Ranking des Forschungs- und Beratungsinstituts Empirica zeigt sich, wie sich die Mietpreise in den Städten pro Quadratmeter entwickelt haben. Berücksichtigt wurden Wohnungen, die in den letzten zehn Jahren neu gebaut worden sind. Das vierte Quartal war für die Berechnung Mietpreise ausschlaggebend.
Auf Platz drei des Rankings findet sich mit 17,63 Euro pro Quadratmeter Frankfurt am Main. Auf Platz 2 folgt Berlin mit 17,76 Euro pro Quadratmeter. Den Spitzenplatz belegt München: dort kostet ein Quadratmeter im Neubau 21,10 Euro.
Hamburg ist auf Platz neun gelandet. In der Hansestadt kostet der Quadratmeter in der von der Auswertung berücksichtigten Wohnungen 15,09 Euro.
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„Gerade in den Groß- und Mittelstädten – insbesondere aufgrund der begrenzten Verfügbarkeit von Wohnraum – erhöhten sich die Mietpreise immens“, fasst Statista zur Auswertung zusammen. In Rostock etwa seien die Mieten im Vergleich der Jahre 2017 und 2022 um 37 Prozent gestiegen. Die Mieten ziehen nach Statista jedoch nicht nur in den Städten an, sondern auch in den ländlich eher dünn besiedelten Gegenden. Auch Studierendenwohnheime sind von Mieterhöhungen betroffen.
Deutschland ist laut Statista Mieterland Nummer eins. Demnach leben derzeit 42,1 Prozent der deutschen Haushalte in den eigenen vier Wänden, rund 58 Prozent sind Mieterhaushalte.