Nach Streit ums Geld Spielgeräte am Stephansplatz in Emden abgebaut
Kinder sollen die beliebte Anlage im April wieder erobern können. Um die Sanierung hatte es zunächst Krach gegeben.
Emden - Der vor einigen Tagen begonnene Abbau der Spielgeräte am Spielplatz Stephansplatz in Emden soll zu Anfang dieser Woche abgeschlossen werden. Das teilte die Verwaltung der Stadt Emden mit. Die alten Materialien der Spielgeräte werden entsorgt. Netze, Seile und die Rutschstange sind den Angaben zufolge noch in einem guten Zustand und werden zunächst eingelagert.
Die neuen Geräte werden aus geschälter Eiche hergestellt und haben damit eine längere Lebensdauer. „Wir gehen derzeit davon aus, dass der neue Spielplatz im April fertig und wieder bespielbar sein wird“, schrieb Stadtsprecherin Theda Eilers.
Politik und Verwaltung einigten sich
Nachdem es in Emden zunächst hitzige Diskussionen gegeben hatte, weil die Stadtverwaltung 400.000 Euro pauschal für die Sanierung des maroden Spielplatzes am Stephansplatz einplanen wollte, hatten sich Politik und Verwaltung kurz vor Jahresende 2023 auf eine Lösung verständigt: Die Holzelemente der Spielgeräte werden komplett ersetzt und in ihrer ursprünglichen Form wieder aufgebaut. Die Kosten für die Spielplatz-Sanierung liegen jetzt bei 175.000 Euro. Dieses Geld bringt die Stadt aus Eigenmitteln für das Programm „Grünes Band“ auf.
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