Osnabrück Günstiger bauen mit Fördermitteln: So sparen Sie Kosten bei der Baufinanzierung
Ob energetische Sanierung des Eigenheims oder Hauskauf: Solche Vorhaben sind sehr teuer – erst recht seit dem starken Anstieg der Bauzinsen. Die hohen Finanzierungskosten können durch bundesweiten Förderprogramme zumindest ein wenig abgefedert werden.
In der Regel sind die Landesförderbanken die erste Adresse für Bauherren, Sanierer und Käufer. Allerdings sind die Fördermittel meist an bestimmte Vorgaben geknüpft und sehen beispielsweise einen bestimmten Eigenanteil vor oder richten sich ausschließlich an Haushalte, die bislang keine Immobilie besitzen.
Lesen Sie auch: Niedrigere Kreditraten bei der Baufinanzierung: Wie das geht und was das bringt
Ebenfalls üblich sind konkrete Anforderungen zur maximalen Wohnungsgröße, teils auch zu den Erwerbskosten, der Dauer der Selbstnutzung, hinsichtlich des Familienstandes oder auch an den energetischen Standard der Immobilie beim Kauf oder nach Sanierung. Zudem sollte strikt auf die Vorgehensweise geachtet werden, um nicht versehentlich Fördermittel zu verschenken: In der Regel müssen erst die Anträge gestellt werden, bevor das Vorhaben angegangen werden kann. Hinzu kommt, dass die Fördermittel auch wegen knapper Haushaltsmittel bereits ausgeschöpft sein können oder unerwartet auslaufen.
Gerade in den teuren Metropolen reichen die Fördermittel in der Regel nicht aus, um den Hausbau oder den Kauf einer Neubau-Eigentumswohnung zu finanzieren. Es gilt also fast immer, ein Finanzierungspaket aus mehreren Bausteinen zu schnüren. Dazu kann beispielsweise ein klassisches Immobiliendarlehen von Anbietern wie 1822direkt, ING oder der Hypovereinsbank gehören – oder auch von Versicherern wie der Allianz und der Debeka. Alternativ kommen Angebote von Finanzierungsmaklern wie Planethome oder Hüttig + Rompf infrage, wobei letztere automatisch auch lokale Fördertöpfe bei der Finanzierungsplanung berücksichtigen. Gleichwohl schadet es nicht, sich auch in Eigenregie zu informieren.
Wer bei Sanierungsvorhaben auf einen Kredit zur Finanzierung der Maßnahmen angewiesen ist, kann Zuschüsse – wie sie etwa das BAFA oder Förderbanken wie die IFB Hamburg anbieten – für Sondertilgungen einplanen und so die Finanzierungskosten reduzieren. Allerdings sollte die Finanzierung möglichst auch ohne solche Finanzspritzen funktionieren. Denn je nach Finanzlage der Banken kann es passieren, dass ein Förderprogramm noch vor Antragstellung gestoppt wird.
Weiterlesen: Kosten sparen bei der Baufinanzierung: Diese Förderprogramme gibt es in Norddeutschland