Großturnier ist gestartet  Wilke und Udo machen beim Aurich-Cup Radau in der Arena

Marvin Bäcker
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Von Marvin Bäcker
| 29.12.2023 17:23 Uhr | 0 Kommentare | Lesedauer: ca. 3 Minuten
Influencer Wilke Zierden war der Vorsänger. Foto: Doden/Blomberg
Influencer Wilke Zierden war der Vorsänger. Foto: Doden/Blomberg
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Am ersten Abend des Großereignisses war die Sparkassen-Arena rappelvoll. Die Zuschauer erlebten viele Tore bei den Männern und Frauen - und ein großes Fanlager vom SuS Steenfelde.

Aurich - Alle Parkplätze rund um die Auricher Sparkassenarena waren überfüllt. Wer am Donnerstag erst eine halbe Stunde vor Beginn der Spiele um den Aurich-Cup da war, musste auch gerne einen Kilometer zur Arena laufen, ehe das Fußballspektakel erreicht war. Denn am Donnerstagabend wollten fast 2000 Fußballbegeisterte die Spitzenpartien der Männer und Frauen live verfolgen.

Bei den Frauen kam der SV TiMoNo (vorne) eine Runde weiter. Foto: Doden/Blomberg
Bei den Frauen kam der SV TiMoNo (vorne) eine Runde weiter. Foto: Doden/Blomberg

„Wir hatten ein volles Haus! Wir mussten keine Leute draußen stehen lassen, aber mehr ging nicht“ freute sich Mitorganisator Stefan Wilts.

Bei den Männern waren in Gruppe 2 unter anderem die Landesligisten SV Wilhelmshaven und Tuspo Surheide (Bremen) bei den Männern vertreten, in der Derbygruppe 1 kickte neben drei Teams aus dem Bereich Aurich auch Zuschauermagnet SuS Steenfelde mit. Und bei den Frauen traten namhafte Mannschaften wie der Oberligist SV TiMoNo sowie die Landesligisten BW Lohne und 1. FC Ohmstede an.

Erstes Duell nach dem „Hass-Sticker“

Die erste Partie war direkt ein gelungener Auftakt für den Abend. Die Frauen der SpVg Aurich U20 traten gegen den Favoriten SV TiMoNo an. TiMoNo startete früh und konnte mit einem schönen Querleger in Führung gehen. Aurich verpasste anschließend mit mehreren Chancen und einem Lattenkracher den Ausgleich und verlor das Spiel mit 0:1. TiMoNo errang letztlich auch den Gruppensieg vor den Auricherinnen.

Der SV Wallinghausen durfte das Weiterkommen feiern. Foto: Doden/Blomberg
Der SV Wallinghausen durfte das Weiterkommen feiern. Foto: Doden/Blomberg

Auch der Start der Herren verlief anders als geplant. Nach einem langen Abwurf über das halbe Feld auf Henrik Siefkes konnte dieser den Ball unten rechts in das Tor einschieben, womit der SV Wallingshausen das Auftaktspiel der Gruppe I gegen Aurich auch mit 1:0 gewann. Letztlich setzten sich in dieser Gruppe der SV Großefehn und Wallinghausen souverän durch. Nach der kürzlichen Affäre um einen „Hasssticker“, mit dem einige Fehntjer den SVW verunglimpft hatten, verließ das Aufeinandertreffen der Rivalen mitunter hitzig – wie es bei den Derbys unterm Dach schon mal vorkommt. Die Partie endete 1:1. Für den SVW-Ausgleich sorgte übrigens Torhüter Julian Ahlers. In den letzten Spielsekunden fasste sich der Wallinghausener ein Herz und bugsierte den Ball unter die Latte des Großefehner Tores zum umjubelten Ausgleich.

Wilke Zierden ist der Vorsänger

Für Stimmung sorgte vor allem das Fanlager der Gäste aus Steenfelde (B-Klasse). Die etwa 200 mitgereisten Fans machten ordentlich Radau – allen voran Internetstar Wilke Zierden, der bei allen Spielen vorne mit dem Megaphon stand, um den Underdog zu motivieren. „War einfach geil“ gab Co-Star Udo Tesch als Resonanz zum Turnier zurück. Die auf dem Blatt schwächste Mannschaft konnte sich gut präsentieren. Doch die Goliaths aus der Bezirksliga waren für den David dann doch eine Nummer zu groß. Besonders prägend war die 0:5- Niederlage gegen Großefehn. „Der Holger Wulff hat Samba mit unseren Leuten getanzt“, so der Platzwart.

Von rund 200 Fans wurde SuS Steenfelde am Donnerstagabend unterstützt. Foto: Doden/Blomberg
Von rund 200 Fans wurde SuS Steenfelde am Donnerstagabend unterstützt. Foto: Doden/Blomberg

In der Gruppe 2 setzte sich Landesligist SV Wilhelmshaven vor dem TuS Middels durch. Bezirksliga-Spitzenreiter Germania Leer landete hingegen in der schweren Gruppe ohne Punkt auf dem letzten Platz. In der torreichsten Partie unterlag Germania zum Abschluss des Abends. dem TuS Middels mit 4:6.

Gastgeber SpVg Aurich (links) schied ohne Sieg und eigenes Tor aus. Foto: Doden/Blomberg
Gastgeber SpVg Aurich (links) schied ohne Sieg und eigenes Tor aus. Foto: Doden/Blomberg

Bei den Middelsern stand Henning Corell häufig im Rampenlicht. Der eigentliche Angreifer hütete wie schon in Großefehn das Tor. Er zeigte sich oftmals als Anspielstation im Halbfeld. So entstand auch sein Tor beim 2:2 gegen Tuspo Surheide. Nach einem langen Sprint bekam er den Ball und schob diesen locker ein. Alle Ergebnisse unter www.aurich-cup.de.

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