Kuksa und Polishchuk überragen OHV bejubelt knappen Auswärtssieg
Der OHV Aurich hat sich etwas Luft zu den Abstiegsplätzen in der Dritten Handball-Liga verschafft. Ein ostfriesischer Spieler musste kurzfristig passen.
Nordhemmern - Nach einem sehr spannenden und harten Kampf gewannen die Handballspieler des OHV Aurich am frühen Sonntagabend das Auswärtsspiel der dritten Liga, Staffel Nord-West, vor 80 Zuschauern, davon 15 aus Aurich, in der Sporthalle der Grundschule Hille-Nord-Nordhemmern bei LIT 1912 II mit 32:29-Toren.
Spieldaten
LIT 1912 II – OHV Aurich 29:33
Aurich: Kuksa, Jungvogel, Ebeling (beide nicht eingesetzt);de Buhr (3), Reshöft (2), Fujita (1), L. Meinke (n.e.), Vorontsov (5), H. Stoehr (2), Hertlein (3), Polishchuk (8), Molnar (1), Hegyi (2), Crnic (2), Puljic (4).
Spielfilm: 0:4 (4.), 7:5 (12.), 7:10 (18.), 15:16 (30.), 17:20 (39.), 21:25 (45.), 25:26 (49.), 29:33.
Zeitstrafen: LIT 1912 II (1), Aurich (5).
Siebenmeter: LIT 1912 II 1 / 1, Aurich 0.
Zur Halbzeitpause lag der OHV in diesem Kampf um den Anschluss an das Mittelfeld knapp mit 16:15 vorne. Überragende Akteure der Gäste waren Schlussmann Edgars Kuksa mit 16 erfolgreichen Paraden und Rückraumwerfer Rostyslav Polishchuk, der elfmal hoch stieg und achtmal ins Tor traf. „Unsere Mannschaft hat eine Top-Leistung abgeliefert, überragend waren Edgars Kuksa in beiden Halbzeiten und Rostyslav Polishchuk im zweiten Abschnitt. Die beiden Punkte haben uns etwas Luft im Abstand zu den Abstiegsplätzen verschafft“, kommentierte OHV-Teammanager Ewald Meyer.
Kevin Wendlandt fiel kurzfristig aus
Wegen einer Erkrankung musste Kevin Wendlandt auf einen Einsatz verzichten. Für ihn rückte Polishchuk in den linken Rückraum, Petar Puljic übernahm die rechte Angriffsseite, Regie führte zunächst Balàzs Molnar. Der OHV erwischte ein Start nach Maß und führte schon nach weniger als vier Minuten mit 3:0. Doch nach dem 4:1 durch Jannes Hertlein riss bei den Ostfriesen für die nächsten fünf Minuten der Faden, immer wieder scheiterten sie an Jannis Finke im Tor der Gastgeber.
Dann kassierte Jannes Hertlein zwar seine erste Zeitstrafe, doch der OHV holte auf und war beim 7:7 wieder dran, obwohl im Auricher Angriff noch längst nicht alles rund lief. Ein Highlight war dabei trotz allem das 12:9 für Aurich, das Josip Crnic nach einem „wahnsinnigen“ Zuspiel von Henning Stoehr erzielte. Zwischenzeitlich hatte Aurichs Trainer Pedro Alvarez seine 5.1-Abwehrformation nach einer Auszeit auf 6:0 umgestellt, das half, um die Führung zu behaupten.
Vorsprung hält
Wie zu Beginn der Partie waren die Akteure des OHV auch zum Beginn des zweiten Abschnitts hellwach. Hertlein fing gleich den ersten Ball ab, ein schneller Pass auf Stoehr, und schon hieß es 17:15 für den OHV. Den Vorsprung hielt der OHV bis zum 32:19-Endstand.
Aurich ärgert Tormaschinen aus Emsdetten eine Halbzeit
Torwart-Tor krönt elf irre Schlussminuten in Aurich
OHV Aurich braucht im Heimspiel dringend einen Sieg
Der OHV Aurich verkauft sich in Gummersbach teuer