Hamburg  Grafik zeigt: Deutschlands Senioren hinken bei Grippeimpfungen hinterher

Mark Otten
|
Von Mark Otten
| 08.12.2023 16:35 Uhr | 0 Kommentare | Lesedauer: ca. 1 Minute
Viele ältere Menschen in Deutschland gehen ohne Impfung in die aktuelle Grippesaison, die laut RKI noch bis zur 20. Kalenderwoche 2024 läuft. Foto: dpa/Sebastian Kahnert
Viele ältere Menschen in Deutschland gehen ohne Impfung in die aktuelle Grippesaison, die laut RKI noch bis zur 20. Kalenderwoche 2024 läuft. Foto: dpa/Sebastian Kahnert
Artikel teilen:

In Deutschland sind vergleichsweise wenig ältere Menschen gegen Grippe geimpft. Das zeigen Zahlen von Eurostat. In den Nachbarländern läuft es meist deutlich besser – nur nicht in Polen.

Ob Erkältung, Corona oder Grippe – viele Menschen in Deutschland sind derzeit krank. Die Zahl der Atemwegserkrankungen ist mit zuletzt 7,4 Millionen akuten Fällen hoch. Hauptauslöser sind die vielen Corona-Infektionen sowie die für die Jahreszeit typischen Erkältungen durch Rhinovirusinfektion.

Wie Zahlen von Eurostat, dem statistischen Amt der Europäischen Union, und eine Statista-Grafik zeigen, ist die Grippe-Impfquote bei Menschen über 65 Jahren in anderen Ländern teils deutlich höher als in Deutschland. Hausärzte warnen deshalb vor einer doppelten Impflücke.

Besonders in den Nachbarländern Dänemark und Niederlande sind viel mehr Ältere geimpft. Dagegen fällt Polen, das als besonders skeptisch gegenüber Impfungen gilt, stark ab.

Immerhin: Die aktuelle Grippewelle in Deutschland ist bisher noch überschaubar. Bis einschließlich der 47. Kalenderwoche wurden laut dem Robert Koch-Institut (RKI) rund 2000 bestätigte Influenzafälle gemeldet. Zum Vergleich: 2022 waren es zur selben Zeit bereits rund 28.000 Fälle. Die Grippesaison läuft laut RKI noch bis zur 20. Kalenderwoche 2024.

Lesen Sie weiter: RSV-Welle in Deutschland – schützt die Mund-Nase-Maske?

Ähnliche Artikel