Handballer erwarten Bielefeld  OHV Aurich braucht im Heimspiel dringend einen Sieg

Theo Gerken
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Von Theo Gerken
| 01.12.2023 12:50 Uhr | 0 Kommentare | Lesedauer: ca. 2 Minuten
Schmerzhaft war für den OHV (Mitte Wilke de Buhr) diese Saison so manche Niederlage in der 3. Liga. Foto: Doden/Emden
Schmerzhaft war für den OHV (Mitte Wilke de Buhr) diese Saison so manche Niederlage in der 3. Liga. Foto: Doden/Emden
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Statt um Platz vier mitzuspielen, liegt der Drittligist im Tabellenmittelfeld. Der Vorsprung zur gefährlichen Zone ist aber sehr gering. Die Ostfriesen setzen auf die Unterstützung ihrer Fans.

Aurich - Mit dem Heimspiel gegen die TSG Altenhagen-Heepen aus Bielefeld erwarten die Drittliga-Handballer des OHV Aurich am Samstag, 2. Dezember 2023, um 19 Uhr in der Auricher Sparkassen-Arena schon wieder einen bekannten Gegner, der allerdings mit dem aktuellen sechsten Tabellenplatz erfolgreicher in diese Saison gestartet ist als die Gastgeber.

Bielefeld siegte zuletzt in eigener Umgebung mit 29:26 über den Aufsteiger MTV Großenheidorn, während der OHV bekanntlich beim VfL Gummersbach II mit 27:32 verlor. Als Tabellenneunter sind die Ostfriesen vom eigentlichen Saisonziel Rang vier weit entfernt, näher mit nur drei Punkten sind inzwischen die Abstiegsplätze, zum Relegationsplatz sind es nur zwei Zähler.

OHV verzichtete auf Reshöft

Nicht geklappt hat am vergangenen Wochenende bei den Aurichern der Verzicht auf einen Einsatz von Spielmacher Jorit Reshöft in der ersten Mannschaft. Reshöft fehlte seinem Team in Gummersbach an allen Ecken und Enden, er konnte nicht annähernd von Balàsz Molnar ersetzt werden. Genützt hat es nichts. Auch Jorit Reshöft konnte die 28:30-Niederlage der OHV-Reserve im Abstiegskampf der Oberliga Nordsee gegen die HSG Delmenhorst nicht verhindern. Vielleicht hätten Henning Stoehr und Tom Engelbarts der Zweiten noch helfen können, zumal Engelbarts in Gummersbach nur wenige Minuten mitwirkte und im Angriff neben Henning Stoehr mit Wilke de Buhr ein weiterer guter Linksaußen zur Verfügung stand.

Den Part des vorgezogenen Akteurs einer 5:1-Abwehrformation, den Henning Stoehr für Jorit Reshöft übernahm, hätte auch Petar Puljic ausfüllen können. „Beim Training am Mittwochabend waren noch alle fit und einsatzbereit, im Blick auf die untere Tabellenhälfte müssen wir gegen Bielefeld unbedingt gewinnen“, erklärte Aurichs Teammanager Ewald Meyer. Er hofft auf eine möglichst breite Unterstützung durch die Zuschauer am Samstagabend.

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